Sorge um schwerkranken Monarchen Zustand von Thailands König Bhumibol instabil

BANGKOK - In Thailand wächst die Sorge um den schon länger schwerkranken König Bhumibol Adulyadej. Der Zustand des 88-Jährigen stabilisiert sich nicht.

Zustand von König Bhumibol von Thailand weiterhin instabil play
Thai König Bhumibol Adulyadej verlässt im Mai das Siriraj Hospital in Bangkok um zu Hause weiterbehandelt zu werden. Sakchai Lalit

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Thailänder bangen um ihren König. In einer Mitteilung des Palastes geben die Ärzte bekannt, dass sich der Zustand von Bhumibol Adulyadej seit einem Blutwäscheverfahren zur Behandlung seines Nierenversagens noch nicht stabilisiert habe.

Es handelte sich bereits um das zweite Bulletin, das der Hof im Oktober zu seinem Zustand herausgab.

Volk betet für seinen König

Viele Thailänder riefen im Internet dazu auf, für den König zu beten. Einige versammelten sich vor dem Siriraj-Spital in der Hauptstadt Bangkok, wo der im Land tief verehrte Monarch behandelt wird. Zuletzt wurde er am 11. Januar gesichtet, als er sich mit Personal der Klinik traf.

Der seit 1950 regierende Bhumibol ist der am längsten amtierende Monarch der Welt. Er gilt als Stabilisator in dem zuletzt von politischen Tumulten geschüttelten Land, das seit 2014 von einer Militärregierung geführt wird. (SDA)

Publiziert am 10.10.2016 | Aktualisiert am 10.10.2016
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7 Kommentare
  • drafi  schweizer aus berg
    10.10.2016
    sollte der König Sterben ist zu Hoffen dass es in Thailand nicht zu einer Krise kommt, dem jetzigen Regime !! ist vieles zuzutrauen, vor allem was die Ausländer betrifft, es könnte einiges schwerer werden um ein Visum/Jahresaufenthalt zu bekommen, die Anforderungen wechseln so schon jedes Jahr, selbst wenn man mit einer Thai verheiratet ist wird das Prozedere immer lästiger, das wird auch mit ein Grund sein warum immer mehr Touristen Thailand fern bleiben,
    • Y.  aus Bangkok
      10.10.2016
      @Erni Schaffer
      Ja es wird schwieriger, nicht um den Ausländer es shwieriger zu machen, sondern die Korruption einzudämmen. Es gibt bereits einige Orte, wo man nicht mehr mit dem Geld wedeln muss. Das Gesetz war früher schon kompliziert, nur wenn man etwas Geld unter den Tisch schiebt, dann ging es.
      Dass weniger Touristen kommen, stimmt nicht. Es kommen sehr viel Asiaten. Europäer kommen weniger, weil Thailand durch die Medien und die Sextouris, den Ruf kaputt gemacht wurde. Kennen sie Thailand?
    • Josef  Blocher 10.10.2016
      @Y. Nein,nicht die Medien und die sog. Sextouris haben den Ruf geschädigt.Dafür ist Thailand selbst verantwortlich:Militärputsch, Demonstrationen, Bombenanschläge,unglaubliche Umweltverschmutzung und Korruption,um nur einige Gründe zu nennen,haben dazu geführt.Die Asiaten,grösstenteils Chinesen,sind kein Ersatz für westliche Touristen,da nicht solvent.Durch die permanente Militärindoktrination wird den Leuten suggeriert, alles sei bestens.Das ist Augenwischerei.Gruss aus Hua Hin.
    • Felix  Saxer aus Ruswil
      10.10.2016
      Ich denke die Sorge gehört den Einheimischen und nicht den Touristen!
    • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
      10.10.2016
      Herr Bucher. Das Militär ist auf Seite der Gelben, also der Monarchie. Zum Glück ist sie am Ruder, denn ein Thailand ohne eine Konstante wie das Militär würde das Land z.Z. in ein totales Chaos stürzen. Die Umweltverschmutzung ist geringer als in anderen Schwellenländern und die Fortschritte sind auch erkennbar. Zur Korruption, weshalb ist praktisch die ganze "Immigration" in HH ausgewechselt worden und weshalb muss man eine simple Verkehrsbusse heute auf der "Policestation" begleichen?
  • Thomas  Hager aus Luzern
    10.10.2016
    Wenn der Könog stirbt werden in Thailand Dämme brechen die aus Respekt vor ihm nicht angetastet wurden. Er war seit Jahrzehnten der Garant dafür das die Umstürze und Putschversuche nicht vollends ausgeartet sind. Sein Tod könnte die ganze Region destabilisieren.
    • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
      10.10.2016
      "Sein Tod könnte die ganze Region destabilisieren." weshalb die Armee vorbeugend schon mal das Zepter übernommen hat damit kein Vakuum entsteht.