Soldat mit Vibrator vergewaltigt

  • Aktualisiert am 03.01.2012

PERTH (Australien) – Er dachte, es werde eine Nacht voller heisser Überraschungen. Ein Soldat erlebte aber eine Nacht voller Alpträume und Demütigungen.

Nicola C.* lockte ihr Opfer zu ihrer Wohnung, versprach ihm eine Nacht voller süsser Überraschungen. Ihr Opfer: ein 19-jähriger Soldat. Stationiert in Darwin. Doch sie hatte nicht vor, heisse Fantasien mit ihm auszuleben – sie wollte sich nur rächen.

Denn er hätte sie betrogen, habe sie angelogen und sie hätte den Verdacht gehegt, dass er Hepatitis C habe, sagte die Angeklagte vor Gericht, wie die australische «News» berichtete.

So also bezirzte sie ihren Ex-Lover, gaukelte ihm eine besondere Überrraschung vor. Sie befahl ihm, sich nackt ausziehen und auf einen Stuhl zu setzen. An diesen fesselte sie ihn mit Handschellen. Was folgte, war aber kein heisser Fessel-Sex, sondern eine Demütigung der besonderen Art.

Der Soldat sagte aus, Nicola C.* hätte kalt lächelnd Champagner geschlürft und ihm gesagt: «Ich zerstöre dich!» Dann sei ihr Freund Peter G.* ins Zimmer gekommen. In der Hand einen riesigen Vibrator. Eine Stunde lang sei er mit dem Gerät gefoltert worden.

Peter G.* machte unterdessen Fotos und Videos und drohte ihm, die Bilder auf dem Militärstützpunkt zu veröffentlichen, wenn er etwas sage. Ausserdem habe er ihn mit einem Messer bedroht, berichtete der Soldat.

Nicola C.* gestand, dass sie den Soldaten gefesselt habe, doch eine Penetration mit dem Vibrator habe nicht stattgefunden.

Nun muss das Gericht in Perth über das Strafmass entscheiden. (num)

* Namen der Redaktion bekannt

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