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Meili will UBS vor dem Bankrott bewahren!

LOS ANGELES – «Hier ist Christoph Meili. Und ich möchte mich offiziell bei der UBS bewerben»: Neues aus der skurrilen Welt des wohl berühmtesten Schweizer Ex-Wachmanns.

Aktualisiert um 15:03 | 22.07.2008
Dieses Video wurde aus YouTube entfernt

UBS: «Kein Kommentar»

Christoph Meili will wieder zur UBS. Kann sich die Grossbank aufgrund des Bewerbungsfilms ein erneutes Arbeitsverhältnis mit Herrn Meili vorstellen? Blick.ch fragte nach. Und bekam schnell die unterkühlte Antwort: «Das ist eine Kategorie, die wir nicht mehr kommentieren».

Seine Videobotschaft fängt an wie immer: «Hallo, hier ist Christoph Meili». Doch etwas ist anders als sonst: Statt wie in anderen Youtube-Beiträgen seine Sicht auf die Welt kundzutun, will Meili sich diesmal seiner Karriere widmen. Und sich «ganz offiziell» bei der UBS bewerben. Ausgerechnet der Bank, die ihn als Nachtwächter 1996 feuerte!

Ungewöhnlich für ein Bewerbungsgespräch, nimmt Meili erst noch einen grossen Schluck und legt dann los: «Ich höre, dass die UBS nicht mehr gut zwäg ist. Und ich habe alle Qualifikationen, um die UBS wieder auf einen besseren Level hinaus zu bringen».

«Ein paar gute Worte bei meinen jüdischen Kollegen einlegen»

Es ist zu befürchten, dass Meili das alles ernst meint. Er wendet sich jedenfalls ganz direkt an die Damen und Herren der UBS: «Wie ihr wisst, habe ich Bank-Erfahrung. Ich habe bei der UBS an der Bahnhofstrasse gearbeitet und früher auch bei Vilan, auch an der Bahnhofstrasse. Ich habe gute Kommunikationsqualitäten, das ist das, was ihr braucht. Und ich könnte auch ein paar gute Worte einlegen bei meinen jüdischen Kollegen an der Wallstreet und in Amerika. […] Damit man euch vielleicht vor dem Bankrott bewahren tut.»

Gegen Ende der Botschaft respektive des Bewerbungsfilms wird Meilis Promille-Gehalt dann aber doch etwas zu offensichtlich. Jedenfalls kippt er immer wieder ins Englische um: «Es ist up to you. Wenn ihr wollt, dass ich etwas für euch tue, dann let me know. Ich bin well known in Amerika.»

Und es wird klar: Neben dem UBS-Job in der Schweiz will Meili nur noch eins: Zürcher Röschti: «Ich hoffe, dass ich von euch höre. Und gueti Zürcher Rösti, see you, bye.» (gux)
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