So macht Steinbrück Steuersünder

  • Publiziert: 08.04.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BERLIN – Finanzminister Peer Steinbrück schlägt auch in Deutschland scharfe Töne an: Reichen Bürgern will er Steuerfahnder ins Haus schicken. Kein Wunder, flüchten diese ins Ausland.

Wer in Deutschland über 500000 Euro im Jahr verdient, muss mit unangemeldeten Besuchen von Steuerfahndern rechnen. Dies ist der neuste Streich von «Peitschen-Peer» Steinbrück, wie die «Financial Times Deutschland» berichtet.

Mit dieser Massnahme will er die Bundeskasse füllen und vor allem verhindern, dass Grossverdiener Steuern unterschlagen.

Ob die angedrohten Kontrollen durchkommen, ist noch nicht klar. Denn sowohl Politiker von CDU/CSU wie auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg melden ihre Bedenken an.

Wohl zu Recht: Denn die Hausbesuche von Steinbrücks Steuerfahndern bei den Gutbetuchten dürften kontraproduktiv sein. Wenn offenbar schon jetzt derart viele Deutsche ihre Gelder im Ausland horten, dürften es künftig noch ein paar mehr werden.

So macht man Steuersünder. (zum)

play Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück. (AP)

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