Mit Sturmgewehr So erschien einer zu Obamas Rede

  • Publiziert: 18.08.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

PHOENIX – US-Präsident Barack Obama hält gestern eine Rede vor Kriegsveteranen – als auf einmal ein Mann mit einem Sturmgewehr in der Menge auftaucht.

Der US-Präsident sprach vor Kriegsveteranen in Phoenix, als plötzlich rund ein dutzend bewaffnete Männer auftauchten! Dies sorgte unter den Zuschauern für Aufregung – doch die Bodyguards des Präsidenten blieben gelassen. Denn in Phoenix ist das offene Tragen von Waffen legal, sogar ohne Lizenz.

«Die Gruppe wollte friedlich für das Recht auf Waffenbesitz demonstrieren», erklärte ein Sicherheitsbeauftragter. «Wir wissen, dass dies hier in Phoenix gestattet ist und waren vorbereitet. Niemand kam nahe genug an den Präsidenten heran, so dass keine Gefahr für ihn bestand.»

Es ist bereits das zweite Mal, dass offen Bewaffnete bei einer Rede von Barack Obama auftauchten: Letzte Woche machte der Sicherheitsdienst einen Mann aus, der eine Pistole in einem Halfter am Bein mit sich trug. Auch hier wurde nicht eingegriffen. Denn in New Hampshire, wo Obama sprach, ist das offene Tragen von Waffen ebenfalls legal. (gux)

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