So brutal ging der Kölner Sex-Mob vor: Das Protokoll der Schande

Der Innenminister von NRW veröffentlicht einen Bericht zur Silvesternacht von Köln. Darin sind auf 13 Seiten alle Übergriffe des Sex-Mobs aufgelistet.

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Die Aufarbeitung der Nacht der Schande in Köln ist in vollem Gange. Heute haben die Abgeordneten des Düsseldorfer Landtags erstmals den Bericht dazu erhalten. Er ist 60 Seiten dick. Alleine die Auflistung der über 500 Delikte ist 13 Seiten lang.

Der Journalist Christoph Herwartz hat vier Seiten davon auf Twitter gestellt. Es ist ein Dokument der Schande. Die Fälle gleichen sich. Einige Beispiele:

«Hand in Hose gesteckt, Hintern berührt, in die Tasche gegriffen, Handy herausgenommen»

«Versucht Finger in Scheide zu stecken, an Brust und Gesäss gefasst, einer Geschädigten wurde Finger eingeführt»

«Gruppe 20 Männer (Nafri, nordafrikanische Intensivtäter) hielten Geschädigte fest und griffen vorne in die Hose. Anschliessend Geldbörse entwendet»

«Geschädigte wurde aus einer Personengruppe von 30 bis 50 Leuten begrapscht»

So geht das über Seiten weiter. Fast immer sind Frauen die Opfer. Fast immer wurde auch das Handy gestohlen. Besonders schlimm: Fast immer wird die Frage nach der Wiedererkennung mit Nein beantwortet. Das heisst, die Chance, dass die Sex-Täter und Diebe gefasst werden, ist klein.

«Sexuelle Allmachtsfantasien»

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) machte der Kölner Polizei in einer Sondersitzung des Innenausschusses des Landtags deshalb auch schwere Vorwürfe: «Das Bild, das die Kölner Polizei in der Silvesternacht abgegeben hat, ist nicht akzeptabel.»

Zum einen die unterlassene Anforderung von Verstärkungen während des Einsatzes, zum anderen die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit von der Polizei über die Ermittlungen informiert wurde. Jäger hält fest, dass es vom Innenministerium keine Anweisung gegeben habe, die Herkunft von Tatverdächtigen zu verschweigen.

In der Silvesternacht hatten sich Jäger zufolge mehr als 1000 arabische und nordafrikanische Männer auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt, viele davon aggressiv und betrunken. Aus kleineren Gruppen heraus seien dann Frauen sexuell angegriffen, bedroht und bestohlen worden.

«Nach dem Alkohol- und Drogenrausch kam der Gewaltrausch. Und es gipfelte in der Auslebung sexueller Allmachtsfantasien», sagte der Minister.

An dem Polizeieinsatz war massive Kritik laut geworden. Zudem gibt es Vorwürfe, die Kölner Polizei habe Details vertuscht und nicht früh erklärt, dass auch Flüchtlinge unter den Verdächtigen seien. Ein Bundespolizist hatte einen kompletten Kontrollverlust der Sicherheitskräfte am Hauptbahnhof geschildert.

Nach den Übergriffen der Silvesternacht hatte der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers seinen Hut nehmen müssen. Jäger hatte den 60-Jährigen am Freitag in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Über 500 Anzeigen, 20 Täter identifiziert

Der Polizei liegen nach den Übergriffen und Diebstählen über 500 Strafanzeigen vor. In 40 Prozent dieser Fälle werde auch wegen Sexualdelikten ermittelt.

Bislang seien den Ermittlern 20 Personen namentlich bekannt, die zu den Tätern zählen könnten, hatte die Polizei jüngst erklärt. Am Samstag sei ein 19 Jahre alter Marokkaner festgenommen worden, bei dem das in der Silvesternacht gestohlene Mobiltelefon einer 23-Jährigen gefunden worden sei.

Die Bundespolizei, die für den Kölner Hauptbahnhof zuständig ist, hatte die Zahl der bekannten Verdächtigen auf 32 beziffert, darunter 22 Asylbewerber. (SDA)

Publiziert am 11.01.2016 | Aktualisiert am 29.04.2016
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Kongolese liest Sex-Mob die Leviten «Packt doch eure Klamotten, geht nach Hause!»

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  • Franco  Caroselli , via Facebook 12.01.2016
    Mich nervts, dass immer die Polizei schuld sein soll und Millionen Überstunden schuftet. Da an die Grenze, dort an die Demo, dort an die Party. Dort ans WEF, dort an Einbrüchen etc, dies mit einem Unterbestand in der Schweiz von 2000 Polizisten, Hausgemacht von Politiker, wo genüsslich zu Hause, an Wirtschaftstreffen oder Anlässen sich Dick essen. So auch in Köln.
  • Daniel  Blättler 12.01.2016
    Ich denke, es ist nicht so schwierig. Es ist noch nicht so lange her,
    da mussten wir beim Grenzübergang den Pass zeigen. Ansonsten konnten wir nicht einreisen. Für ernsthaft verfolgte machten wir natürlich Ausnahmen. Das war auch ok so. Nun haben wir es aber mit
    einer Klientel zu tun, die sich einen Dreck über diese Regeln scheren.
    Nun haben wir zwei Optionen. Wir nehmen sie auf und importieren eine mit unseren Gesetzen unvereinbare Kultur, oder wir schaffen das aus! Naiv oder realistisch?
  • Susanna  Mata , via Facebook 11.01.2016
    Die Politik hat komplett versagt und schiebt die Schuld komplett auf die Polizei ab. Damit scheint das Problem gelöst und die unkontrollierte Einwanderung kann weiter gehen. Ich unterstütze die die DI, aber das grösste Problem ist doch die Genfer Flüchtlingskonvention: Abgeschoben werden darf ein Ausländer nicht in einen Staat, in dem sein Leben oder seine Freiheit bedroht sind zB Irak, Syrien. Ohne Pässe ist die Herkunft schwer nachzuprüfen, sind die Straftäter erst mal im Land ist es zu spät
  • Therese  Hager , via Facebook 11.01.2016
    Und nach wie vor gibt es nur einen Weg, ende mit dem Einlass aller! Hilfe vor Ort und endlich den schon längst geforderten STOPP wahr nehmen. So geht und darf es nicht mehr weiter gehen! Wieviele zehntausende wohl in der Schweiz noch einzug halten werden?
  • Chris  Hug aus Dubai
    11.01.2016
    In den Emiraten und Saudi-Arabien usw. gibt es diese Probleme nicht!
    Warum wohl? Kein einziger Flüchtling wird ins Land gelassen, und noch weniger Nordafrikaner aus Ländern wie Marokko wo es ja weder Krieg noch Verfolgungen gibt. Ausser jemand wird von der Polizei verfolgt weil er kriminell ist.
    • sascha  müller aus Uznach
      12.01.2016
      Bei uns ist est es genau umgekehrt, wir nehmen die Terroristen auf die Assad vernichten will. Wie das verkauft wird in den Medien wissen wir spätestens jetzt.