Skandal im Deutschen Bundestag: Playboy-Häsli statt Syrien-Flüchtlinge

BERLIN (D) - Playmate Gabriela räkelt sich oben ohne und mit verführerischem Spitzen-Höschen auf dem Handy-Bildschirm des deutschen Politikers Christoph Bergner (66). Blöd nur, dass dieser die sexy Fotos während einer heiklen Sitzung des Bundestags anschaut.

Die heutige Front-Seite der «Bild» – Playmate Gabriela auf dem Handy von CDU-Politiker Christoph Bergner (66). play

Die heutige Front-Seite der «Bild» – Playmate Gabriela auf dem Handy von CDU-Politiker Christoph Bergner (66).

Twitter / Bild

Top 3

1 16-Jährige von 33 Männern vergewaltigt «Die Menschen denken, ich bin schuld»
2 Polizei-Bild macht Sarah Seawright berühmt Amis stehen auf das...
3 Neue Vermutungen über den Absturz Wurde EgyptAir 804 von einem...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
91 shares
19 Kommentare
Fehler
Melden

«Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an», sang einst Udo Jürgens. Das dachte sich wohl auch der deutsche CDU-Politiker Christoph Bergner (66).

Vergangenen Donnerstag wurde im Bundestag heftig über die Krise im Nahen Osten und die Flüchtlinge aus Syrien debattiert.

So etwas Heikles versteht der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt wohl nicht unter Jürgens zweiter Song-Zeile «mit 66 Jahren, da hat man Spass daran.» Kurzerhand zückt er sein Smartphone und surft zur Zersteuung durchs Internet.

Vor allem etwas – oder besser gesagt jemand – scheint Bergner zu faszinieren: Playmate Gabriela. Oben ohne und in sexy Spitzen-Höschen räkelt sie sich auf dem Bildschirm des Politikers.

«Kann mich da nicht erinnern»

Die deutsche Zeitung «Bild» stellt den Polit-Lüstling zur Rede. Dieser tut zuerst so, als hätte er noch nie etwas von iPhone und Co. gehört. «Ich bin da nicht so gut ausgerüstet. Ich kann nur alte SMS lesen. Ich habe kein iPad oder so was.»

Dass Playboy-Bunny Gabriela auf seinem Display aufgepoppt ist, könne nur ein «dummer Zufall» sein. Die Seite des Erotikmagazins öffne sich zwar nicht automatisch auf seinem Handy, aber: «Ich kann mich da nicht erinnern. Wenn ja, habe ich das ohne irgendeine Aufmerksamkeit getan. Es kann sein, dass ich da was getippt und gesucht habe.»

«Über Google drauf gestossen»

Meistens rufe er «Tagesschau.de» auf. Dass er sich jetzt offenbar verirrt hat, kann seiner Meinung nach nur der Fehler des bekanntesten Internet-Riesen sein: «Ich glaube, ich bin über Google drauf gestossen», sagt Bergner.

So oder so ist der Vater von drei Kindern glimpflich davon gekommen. Ärger zu Hause bekomme er nicht. «Ich kann das ja überall erklären. Ich bin ja kein Abonnent von solchen Dingen. Ich bin da nicht regelmässig unterwegs,» bekräftigt Bergner. (lex)

Publiziert am 27.09.2014 | Aktualisiert am 27.09.2014
teilen
teilen
91 shares
19 Kommentare
Fehler
Melden

19 Kommentare
  • Hans >Peter  Läuchli aus Vellerat
    28.09.2014
    Ein Kollege von Gerry Müller allerdings noch im Anfangsstadium.
  • Ernst  Blum , via Facebook 28.09.2014
    und dafür werden diese Leute noch Fürstlich bezahlt. Solche Politiker haben weder in Deutschland noch sonst wo ein Recht auf ihre gutbezahlten Posten
  • Peter  Zillner , via Facebook 28.09.2014
    Das hat sicher die Fr.Doris Leuthard bei uns, mit Männermodels
    auf dem Handy, auch gemacht, als sie das Autofahrergeld ver-
    teilt hatte und dann merkte dass dann für die Strasse da etwas
    fehlte !! Tragisch genommen hatte sie das aber nicht, denn sie
    dachte gleich "man kann ja wieder Nachfassen mit teurerer Vig-
    nette und höherem Benzinpreis" usw. !!
  • Peter  Ern , via Facebook 28.09.2014
    Also, man sollte nun auch nicht heiliger als der Papst sein. Mich würde viel mehr interessieren was der Herr sonst im Bundestag leistet, und daran sollte er gemessen werden.
    Nur, dummstellen hätte er sich nicht sollen, so ein Bildchen kommt nicht einfach so vom Himmel. Ehrlich währt am längsten.
  • Silvio  Hertli , via Facebook 27.09.2014
    Was er sich auf seinem Phone anschaut, ist mir ja eigentlich egal.
    Aber dass er während einer Sitzung nichts besseres zu tun hat, finde ich bedenklich.
    Und der Petze hinter ihm, der/die das ganze fotografiert hat, dem gehört sein Phone ebenfalls abgenommen während der Sitzung.