Sieben Stunden im kalten Wasser Boot kentert auf dem Bodensee

KREUZLINGEN - TG - Ein Fischer und sein Sohn sind gestern Nachmittag mit ihrem Boot auf dem Bodensee gekentert und haben sieben Stunden lang im kalten Wasser auf Hilfe gewartet. Die Rettungskräfte brachten sie mit starken Unterkühlungen ins Spital.

Schiff kentert auf Bodensee: Fischer und Sohn harren 7 Stunden aus play
Blick auf den Bodensee, von Konstanz aus: Sieben Grad kalt war das Wasser, in dem ein Fischer und ein Sohn während sieben Stunden auf Rettung warteten, nachdem ihr Boot gekentert war. (Symbolbild) KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

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Ein Mann habe die Polizei in Kreuzlingen TG gestern Nachmittag über ein umgekipptes Boot rund drei Kilometer vom Schweizer Ufer aus informiert, teilte die Polizei Baden-Württemberg mit. Die Schweizer Polizisten wiederum gaben den deutschen Kollegen Bescheid.

Nach einer gemeinsamen Suche mit mehreren Polizeibooten und einem Rettungshelikopter konnte die Schweizer Seepolizei die beiden Verunglückten schliesslich an Land bringen.

Durch das stundenlange Ausharren im sieben Grad kalten Wasser hatten sich beide starke Unterkühlungen zugezogen und wurden in ein Spital in Konstanz gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr. Warum das Fischerboot gekentert ist, blieb zunächst unklar. (SDA/stj)

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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