Sie wollten nach Europa: 13 Flüchtlinge sterben bei Bus-Unglücken in der Türkei

ISTANBUL (TÜRKEI) - Bei zwei Busunglücken in der Türkei sind 13 Flüchtlinge sowie ein Chauffeur ums Leben gekommen. Sie wollten nach Griechenland.

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In der westtürkischen Provinz Balikesir ist es heute zu einem tödlichen Busunglück gekommen. Ein Bus mit Flüchtlingen an Bord habe sich überschlagen und sei in eine Schlucht gestürzt, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu.

Sieben syrische Flüchtlinge und der Busfahrer seien dabei getötet worden, 42 weitere Menschen zogen sich Verletzungen zu.

Bereits gestern kamen bei einem Bus-Unfall mehrere Flüchtlinge ums Leben. Im Nordwesten der Türkei, in der Provinz Canakkale, krachte ein Car mit einem Auto zusammen. Sechs Syrer starben, 30 Personen wurden verletzt. Die Flüchtlinge, die im Bus sassen, kamen aus Syrien, Afghanistan und Myanmar.

Beide Busse waren den Berichten zufolge unterwegs zur Küste, von wo die Flüchtlinge per Boot zur griechischen Insel Lesbos fahren wollten.

In der Türkei halten sich derzeit etwa 2,2 Millionen Syrer und hunderttausende Menschen aus anderen Staaten auf, die vor Konflikten in ihren Heimatländern flüchteten. Viele von ihnen versuchen weiterhin, von der Türkei aus in die Europäische Union zu gelangen.

Schleppern bezahlen sie dafür oft tausende Euro. In der zurückliegenden Woche wurden nach einem Bootsunglück die Leichen von 36 Flüchtlingen geborgen. (SDA)

Publiziert am 09.01.2016 | Aktualisiert am 10.01.2016
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