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US-Aussenministerin Condoleeza Rice geht scharf mit Russland und seinem georgischen «Abenteuer»
ins Gericht. Die Machtdemonstration in Georgien könnte negative Folgen für die Eingliederung in die internationale Gemeinschaft haben, so Rice. Zur Erinnerung: Russland will unbedingt der Welthandelsorganisation WTO beitreten und ist auch an einem Zugang zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD interessiert.
Nach dem Konflikt im Kaukasus hat sich Russland nun aber in erster Linie selbst geschadet. Rice betonte in einem TV-Interview mit «ABC», dass Russlands internationales Ansehen und die Frage, welche Rolle Russland in der internationalen Gemeinschaft spielen kann, absolut zur Disposition stehen».
Welche konkreten Schritte die USA einzuleiten gedenken, wollte Rice nicht konkretisieren. Eine gemeinsame, jährlich in Wladiwostok abgehaltene Militärübung aber haben die USA ohne offizielle Begründung bereits abgesagt. «Wir können in der Situation nicht guten Gewissens eine gemeinsame Marineübung abhalten», so ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums laut «Spiegel Online». Welch Zynismus: Die USA entdecken ihr «gutes Gewissen» – allerdings weder im Irak noch in Afghanistan. (gux)
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