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Ein Bild aus glücklichen Tagen: Kynesha und Dayne Darren Dhanoolal. (AP)
Dayne Darren verunglückte tödlich bei einer Explosion in Bagdad vor rund einer Woche. Ein Richter aus Columbus im Bundesstaat Georgia erlaubte der Witwe nun vier Tage später, dem toten Ehemann Sperma entnehmen und einfrieren zu lassen. Denn die beiden hätten sich sehnlichst Kinder gewünscht. Papiere, die der Anwalt von Kynesha vorlegte, belegen, dass die beiden oft über Nachwuchs gesprochen hätten.
Es sei ziemlich ungewöhnlich, einer Leiche später als 24 Stunden nach Todeseintritt noch Sperma entnehmen zu wollen, zitiert der «Sydney Morning Herald» einen Experten für künstliche Befruchtung. Ausser, die Leiche sei gekühlt worden. In diesem Fall wäre das Sperma eines Mannes noch bis zu 36 Stunden nach dessen Tod brauchbar.
Trotz den Zweifeln, dass das Sperma des toten Dayne Darren zum Zeitpunkt der Entnahme vier Tage nach Todeseintritt noch ausreichend funktionstüchtig war, will sich die Witwe im Frühsommer damit künstlich befruchten lassen. Sogar die Mutter des Toten, Monica Brown, konnte sie trotz anfänglichen Bedenken von ihrem Vorhaben überzeugen.
«Wir versuchen, den Wünschen meiner Tochter und jenen von Darren gerecht zu werden», sagt die Mutter der Witwe, Yvonne Watkins. «Seine Kameraden und alle, die ihn kannten, wussten, dass er Kinder wollte.»
Dayne Darren Dhanoolal wird am kommenden Freitag in Delaware im Bundesstaat Texas beerdigt. (noo)