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Es sind die ersten Worte, die sie nach 24 Jahren zu Fremden spricht: «Ich will sein Gesicht nie mehr sehen.» Das Inzest-Monster Josef Fritzl (73). Der eigene Vater hat Elisabeth als Sexsklavin gehalten. Ob ihr ein direktes Wiedersehen tatsächlich erspart bleibt?
Sieben Kinder hat er ihr gemacht. Sechs leben noch. Um sie dreht sich ihr zweiter grosser Wunsch.
Elisabeth möchte mit ihrer Familie ein normales Leben führen. Drei Kinder hat ihr das Inzest-Monster schon im Säuglingsalter weggenommen. Beim Wiedersehen streichelt Elisabeth ihre Gesichter, sagt: «Meine Babys, ihr seid so wunderschön.»
Elisabeth möchte ein normales Leben führen — mit allen ihren Kindern.
Elisabeths Schwester Gabriele Helm freut sich: «Elisabeth ist gesund, sehr mitteilsam. Unglaublich, wie normal sie zu sein scheint.»
Die Ärzte warnen: Es wird Monate dauern, bis Elisabeth mit den Kindern die Klinik verlassen kann.
Derzeit werden sie in einer abgedunkelten Wohnung betreut. Elisabeth und ihr Jüngster Felix (5) tragen dunkle Brillen. Die Augen sind zu lichtempfindlich. Dennoch: «Sie sind alle sehr glücklich. Es wird mehr gelacht, als Sie erwarten würden», sagt ihr Anwalt. «Vor allem Felix bringt alle zum Lachen. Sie bringen ihm das Rennen bei, das konnte er im Verlies nicht lernen.»
Nur das Inzest-Monster leidet. Nach knapp zwei Wochen im Knast bettelt Josef Fritzl um Besuch.