Sie war im sechsten Monat schwanger Deutsche Journalistin (27) in Syrien entführt

Eine schwangere deutsche Journalistin ist in Syrien in die Fänge von Kidnappern geraten. Für ihre Freilassung werden fünf Millionen Euro gefordert.

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Die schwangere Journalistin Janina Findeisen wurde in Syrien entführt. Screenshot ARD

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Obwohl sie bereits im sechsten Monat schwanger war, setzte sich die deutsche Journalistin Janina Findeisen grössten Gefahren aus und reiste im vergangenen Oktober für Recherchen ins syrische Kriegsgebiet. Dort wurde sie offenbar zum Opfer einer Entführerbande.

Die mutmasslichen Kidnapper sollen in einer Videobotschaft an Findeisens Familie fünf Millionen Euro Lösegeld gefordert haben, schreibt «Focus» unter Berufung auf Krisenstäbe im Auswärtigen Amt und im Bundeskriminalamt.

Der Freund und die Mutter der Journalistin hatten nach dem Verschwinden eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Das Bundeskriminalamt prüfte daraufhin die E-Mails von Findeisen. Darin soll es enge Kontakte zu bekannten deutschen Islamisten gegeben haben. Zudem soll eine in Syrien lebende Deutsche die Journalistin vehement dazu aufgefordert haben, die Reise ins Krisengebiet zu unternehmen.

Janina Findeisen arbeitete unter anderem für den NDR, die Zeit und das Magazin der Süddeutschen Zeitung. In Syrien wollte sie offenbar Informationen über deutsche Terror-Krieger sammeln. „Wir hoffen, dass sie diesen Fanatikern nicht zu nahe gekommen ist“, sagte ein deutscher Ermittler gegenüber Focus. Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass Findeisen ihr Kind mittlerweile in der Gefangenschaft zur Welt gebracht hat. 

Publiziert am 28.01.2016 | Aktualisiert am 26.07.2016
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2 Kommentare
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    28.01.2016
    Wenn eine schwanger Frau, obwohl Journalistin, sich in ein Gebiet begibt, das andere zu Tausenden verlassen, ist das sicher mehr als nur leichtsinnig. Hoffentlich kriegt die Familie das Lösegeld zusammen, denn da unten gilt ein Menschenleben nichts !
    • Danilo  Lindake aus NEERACH
      28.01.2016
      Die vielen Daumen nach oben stimmen mich schon etwas bedenklich! Warum und für wen sie auch immer dieses Wagnis in Kauf genommen hat, sie trägt die Verantwortung. 5 weitere Millionen Euro in die Kriegskasse dieser Verbrecherbande erzeugt neues Leid an Personen, die sich den Luxus des Freikaufens nicht leisten können! Wer Zahlt macht sich mitschuldig.