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Der Chinese wurde mit Nägeln ermordet. Sie sind bis zu 8,5 cm lang. (Reuters)
SYDNEY – Der Chinese Chen Lui (27) wird mit einer Hochleistungs-Nagelpistole ermordet. Von den brutalen Tätern fehlt bis jetzt jede Spur.
Chen Lui kommt vor neun Jahren mit einem Studentenvisum nach Melbourne. Fünf Jahre später zieht der Chinese nach Sydney. Dort findet er im letzten November auf brutalste Art und Weise den Tod.
Er wurde mit 30 Schüssen in den Kopf getötet. Die Waffe war eine gewöhnliche Nagelpistole, geladen mit 8-Zentimeter-Nägeln. «In den ganzen 36 Jahren meiner Karriere habe ich noch nie so einen Fall erlebt», sagte Einsatzleiter Geoff Beresford gegenüber «BBC».
Auf der Suche nach den Tätern tappt die Polizei allerdings vollkommen im Dunkeln. Die Mordwaffe blieb verschwunden. In der Hoffnung auf neue Spuren geben die Fahnder jetzt das Röntgenbild von Chen Luis Kopf frei.
Jungen fanden die Leiche im Fluss
Der tote Körper des Chinesen wurde im «Georges River» im Süden von Sydney gefunden – von zwei Teenagern. Die Leiche war in Plastiksäcke gehüllt und mit Kabeln verschnürt.
Laut den Ermittlern war Chen Lui homosexuell. Sein Partner, mit dem er auch zusammenlebte, meldete ihn als vermisst. «Dieser Mordfall ist von so einer extrem bösartigen Natur, dass wir nun auf die Mithilfe der Bevölkerung hoffen», sagt Beresford. (s5j)