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Die Frau, die TV-Moderator Jörg Kachelmann Vergewaltigung vorwirft, hat ihre Vorwürfe bekräftigt. Ihr Anwalt Thomas Franz sagte in Heidelberg, dass die Tat spontan, unvermittelt und unvorhersehbar gekommen sei. Zuvor sei es in der elfjährigen Beziehungen nie zu Gewalttaten gekommen. Seine Mandantin sei schockiert.
Franz sagte, dass seine Mandantin die Lebensgefährtin Kachelmanns gewesen sei. Spekulationen, seine Mandantin habe aus verschmähter Liebe oder Habgier gehandelt, tat Franz als Unterstellungen ab: «Sie dürfen aber davon ausgehen, dass die Staatsanwaltschaft wie auch der Haftrichter am Amtsgericht Mannheim, gerade auch wenn es sich um eine so bedeutende Persönlichkeit handelt, nicht mal so auf Zuruf einen Haftbefehl erlässt», argumentierte der Jurist.
Der Schweizer TV-Meteorologe Jörg Kachelmann sitzt in Mannheim in Untersuchungshaft. Nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung hatte die Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehl gegen ihn erlassen.
Kachelmann soll im Februar seine langjährige Freundin nach einem Streit in ihrer Wohnung zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Kachelmanns Anwalt bestreitet die Vorwürfe. Sie seien falsch und frei erfunden, sagte Rechtsbeistand Ralf Höcker. Kachelmanns Firma Meteomedia teilte mit, der Moderator werde sich gegen die Vorwürfe juristisch wehren.
Kachelmann liess mitteilen, er werde sich heute ausführlich zu den Vorwürfen äussern. (snx)