Frau Ann poliert sein Image Sie ist Mitt Romneys grösster Trumpf

TAMPA - FLORIDA - Ann Romneys flammende Rede am Parteitag in Tampa sollte das spröde Image ihres Mannes korrigieren.

  • Publiziert: 29.08.2012
  • Von Kathrin Kocher
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«Das ist der Mann, den Amerika braucht. Dieser Mann wird nicht versagen!» Der Jubel, der auf diese Wahlkampfparole folgt, gehört Ann Romney.

Die blonde 63-Jährige lächelt, winkt und erzählt in ihrer flammenden Rede am Parteitag in Tampa Geschichten, die ihren Mann, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, menschlicher wirken lassen.

Das hat er dringend nötig, haftet ihm doch noch immer das Image des aalglatten und farblosen Managers an.

So plaudert Ann Romney, geborene Davies, ganz theatralisch aus dem Nähkästchen. Die fünffache Mutter und 18-fache Grossmutter betont, ihr Mitt bringe sie auch nach über 43 Jahren Ehe noch zum Lachen, er sei äusserst warmherzig und hilfsbereit.

Pasta und Thunfisch aus der Dose als Znacht

Emotionale Anekdoten vom ersten Tanzdate und bescheidenen Candle-Light-Dinner bei Pasta und Thunfisch aus der Dose folgen. «Ich kenne niemanden, der härter arbeitet», sagt die Tochter eines Bürgermeisters und reichen Unternehmers über Mitt, den Sohn des Ex-Gouverneurs von Michigan und Autoindustriemillionärs.

Doch Ann kratzt auch am Heile-Welt-Image der Romneys: «Wir haben keine Bilderbuchehe. Wir haben eine echte Ehe.»

Im roten Kleid von Oscar de la Renta und mit goldenem Siegeslorbeer ums Handgelenk erwähnt sie ihren erfolgreichen Kampf gegen Brustkrebs und ihre anhaltende MS-Erkrankung. Erst kürzlich wurde publik, dass sie vor etwa 20 Jahren eine Fehlgeburt hatte. «Ich spürte es nachts, wollte Mitt aber nicht vor dem Morgen wecken», sagte sie dem Sender CBS.

In Tampa rührte sie mit ihrer Rede viele zu Tränen. Klar ist: Sie ist Mitt Romneys grösster Trumpf.

Alle Kommentare (2)

  • Mosimann  Beat
    Super Job der Ehefrau, aber es wird ihm hoffentlich trotzdem nicht reichen. Jemand, der selber keine Steuern zahlt, Millionen abzockt und alle Jobs nach Indien auslagert darf NIEMALS Präsident der USA werden.
    • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
      Du hast schon keine Ahnung und glaubst jeden Quatsch, den Du irgendwo liest. Romney hat alle seine Steuern bezahlt, niemand abgezockt und nicht mehr Jobs ausgelagert als jeder andere. Er hat aber in seinem Staat Jobs geschaffen und den Staatshausalt ins Schwarze gebracht. Erst DENKEN und dann Quatsch schreiben.
      • 30.08.2012
      • als Kommentar auf Mosimann  Beat
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