Sie gaben sich das «Oui-Wort»

  • Publiziert: 02.02.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

PARIS – Oh làlà! Frankreich hat eine neue Première Dame, und eine wunderschöne noch dazu. Nicolas Sarkozy und seine Braut Carla Bruni tauschten die Ringe.

Der französische Präsident ist ein Mann der Tat – zumindest wenn es um die Liebe geht. Schliesslich ist er mit seiner Angetrauten erst wenige Wochen zusammen. Heute gaben sich Nicolas Sarkozy und Carla Bruni im Elysée-Palast das Ja-Wort. Der Bürgermeister des 8. Pariser Arrondissements, François Lebel, erklärte die beiden vor rund zwanzig geladenen Gästen zu Mann und Frau. Die Braut sei in Weiss gekleidet gewesen und habe «entzückend» ausgesehen. Lebel will sich an die Hochzeit als «Moment von grosser Schlichtheit und grosser Zuneigung der Eheleute» erinnern.

An der Spitze der «Grande Nation» steht damit ein Power-Ehepaar. Politik und Show vereint, hier der mächtigste Mann des Landes, an seiner Seite das ehemalige Top-Model. Und Sarkozy hat Wort gehalten: Im Januar hatte er angedeutet, die schöne Carla heiraten zu wollen, den Journalisten aber gleichzeitig versprochen, sie würden erst nach der Trauung davon erfahren.

Ob das gut geht mit dem Model und dem Machtmenschen? Sarkozy hat gerade eine Scheidung hinter sich, Bruni, die sich selbst als sexuell massloss bezeichnet, hat schon ganz andere Alpha-Männchen in die Wüste geschickt: Mick Jagger, Eric Clapton oder Donald Trump können ein Lied davon singen. Und wahre Liebe dauere bei ihr sowieso «nie länger als drei Monate».

Obs mit dem Seitensprung in die Politik klappt? Vielleicht kann ja gerade Nicolas Sarkozy, nach Aussage seiner Ex-Frau Cécilia «unfähig zu lieben», die Rassefrau zähmen. Fürs erste hängt der Himmel in der Stadt der Liebe jedenfalls voller Geigen. (SDA/zeb)

Top 3

1 Teufelskerl! Mann springt aus 731 Metern Höhe – ohne Fallschirmbullet
2 Er wollte kein Hörgerät tragen Marvel kreiert Superhelden für Vierjährigenbullet
3 Auf Sardinien Schweizer (46) stürzt in den Todbullet

Ausland