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Die Vorwürfe gegen den 57-Jährigen aus New Hampshire wogen schwer: Versuch von unzüchtigen Handlungen mit Minderjährigen in fünf Fällen, dazu kommt die Verbreitung von kinderpornografischem Material. Gene Morrill hätte sein krankes Spiel im Internet wohl noch lange fortgeführt, wäre ihm die Polizei nicht auf die Schliche gekommen.
Gesetzeshüter gaben sich online für 13-jährige Jungen aus, um den Sex-Grüsel anzulocken. Und Morrill liess sich überlisten: Er schickte den vermeintlichen Knaben Filmmaterial, das Sex-Szenen mit 5- bis 12-Jährigen enthielt.
Jetzt schnappte die Falle der Polizei zu. Gene Morrill wurde festgenommen und vor Gericht gestellt. Seine Verteidigung baute er auf einer eigenartigen Strategie auf: Seine schlimme Kindheit sei schuld an seinem Verhalten – Bigfoot hätte ihn vergewaltigt.
Doch für den Richter war Gene Morril das einzige Monster. Zwanzig Jahre Knast lautete sein Urteil. (zeb)
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Musste als Sündenbock herhalten: Bigfoot.