Sex-Mob von Köln: Werden die Täter ausgeschafft?

KÖLN - Eine Horde Unbekannter belästigte in der Silvesternacht Frauen, betatschten und bedrängten ihre Opfer. Der deutsche Justizminister sagt jetzt, dass die Täter auch bei laufenden Asylverfahren ausgeschafft werden könnten.

«Sie haben uns überall angefasst»

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Terror-Anschlag am Atatürk-Flughafen Das sind die Opfer von Istanbul
2 IS-Terror in der Türkei Der machtlose Diktator Erdogan
3 Er guckte «Harry Potter» Autopilot reisst Tesla-Fahrer in den Tod

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
46 shares
45 Kommentare
Fehler
Melden

Der deutsche Justizminister Heiko Maas hält es für möglich, dass Täter der sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht aus Deutschland ausgewiesen werden können. Asylsuchende könnten auch während eines laufenden Asylverfahrens ausgewiesen werden.

Dies gelte für Asylsuchende, die zu Freiheitsstrafen von einem Jahr oder mehr verurteilt worden seien, sagte Maas Zeitungen der «Funke Mediengruppe». Über die Höhe von Strafen hätten zwar die Gerichte zu entscheiden. Ein solches Strafmass sei aber bei Sexualdelikten absolut möglich. «Ausweisungen wären insofern durchaus denkbar.»

«Sachverhalt muss genaustens ermittelt werden»

Der Justizminister rief dazu auf, «mit aller Entschlossenheit, aber auch besonnen» auf die Gewaltexzesse zu reagieren. «Dazu gehört auch, zunächst den Sachverhalt und die Täter genauestens zu ermitteln.» Die Täter müssten für ihre «widerwärtigen Taten» bestraft werden, forderte Maas. «Das ist es, was wir vor allem den Opfern jetzt schuldig sind.»

Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere hatte zuvor erklärt, die Genfer Flüchtlingskonvention mache bei Abschiebungen strenge Vorgaben. In Deutschland gelte bisher die Regel, dass sich erst eine Haftstrafe von drei Jahren auf ein Asylverfahren auswirke. Deshalb müsse darüber geredet werden, «ob das nicht geändert werden muss».

Das ist ein «Zivilisationsbruch»

Justizminister Maas sagte zudem, wenn sich eintausend Menschen zu einer enthemmten Horde zusammenfänden und das offenbar auch so geplant gewesen sei, «dann ist das nicht weniger als ein zeitweiliger Zivilisationsbruch». Nie wieder dürften Menschen solchen zügellosen Massen schutzlos ausgeliefert sein.

Mehr zum Thema

In der Silvesternacht hatten sich der Polizei zufolge in Köln rund 1000 Männern auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt, viele davon aggressiv und betrunken. Aus kleineren Gruppen heraus sollen dann Frauen bedroht und bestohlen sowie sexuell angegriffen worden sein.

Am Mittwoch hatte die Polizei erklärt, die ersten drei Tatverdächtigen seien ermittelt. Auch aus Hamburg wurden zahlreiche Übergriffe gemeldet. Beim Grossteil der Täter soll es sich um junge Heranwachsende aus nordafrikanischen Herkunftsländern und dem Nahen Osten gehandelt haben. (SDA/kab)

Publiziert am 07.01.2016 | Aktualisiert am 07.01.2016
teilen
teilen
46 shares
45 Kommentare
Fehler
Melden
Hatte eine Hand unter dem Rock: Studentin Evelin (24). play

Hatte eine Hand unter dem Rock: Studentin Evelin (24).

TOP-VIDEOS

45 Kommentare
  • Domenico  Gravino aus Gordola
    07.01.2016
    Für mich sind schon zu viele in europäischen Ländern dank der fatalen EU-Politik! Gefälschte Papiere, schlafende Zellen und amüsierende sowie respektlose Muslims, dann heissts nicht Aufwiedersehen sondern subito Adieu-einfach! Wie man bei uns ja auch sagt...Wir kommen noch auf die Welt, sollte die Grenze eine Salatschüssel ohne rigorose Kontrolle bleiben!
  • werner  Müller 07.01.2016
    Das Problem ist, viele haben keine Papiere, man weiss nicht woher sie kommen und wenn ja, gibt es kein Rücknahmeabkommen mit den Herkunftsländern. Dann ist eben leider nichts mit "schnell zurück".
    Diese "Flüchtlinge" wissen genau wie der Hase läuft und verar..... uns alle. Und das beste zum Schluss; die Politik macht mit!
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    07.01.2016
    Was haben wir da alles so importiert ? Wollen wir es soweit kommen lassen, dass unsere Frauen und Mädchen sich verschleiern müssen, um nicht von dieser Bande angegriffen zu werden ?
    • sascha  müller aus Uznach
      07.01.2016
      wir haben unseren eigenen Untergang nicht nur importiert, sondern noch finanziert
  • Karin  Schwegler 07.01.2016
    Sie könnten ausgeschafft werden, nur werden sie nicht. Sie sind bereits integriert - was auch immer das heisst und wer das bestimmt und wenn sie ausgeschafft werden, bekommen sie noch Startgeld als Belohnung. Sicher dass sie kurz danach wieder da sind. Wer bekommt noch Geld dafür fremde Frauen zu belästigen?
  • Franco  Caroselli , via Facebook 07.01.2016
    Sie werden nicht ausgeschafft, dafür sorgen ihre Artikel, Paragraphen und gemachte Gesetze, siehe ZDF Heutejournal von gestern 21:00 Uhr
    Anwälte sorgen dafür dass die Asylrechte auch gewahrt werden. Darum Frauen, halt eine Armlänge künftig ein planen.