Zwei Schüler verführt Sex-Lehrerin muss 10 Jahre in den Knast!

TAMPA (USA) – Stephanie Ragusa (31) konnte es nicht lassen. Einmal wurde sie erwischt, weil sie Sex mit einem Schüler hatte. Beim zweiten Mal gabs keine Gnade mehr.

  • Publiziert: 30.06.2010, Aktualisiert: 14.01.2012

Chet Tharpe, Bezirksrichter in Florida, wählte seine Worte mit Bedacht, als er der weinenden Angeklagten das Urteil verlas. «Frau Ragusa, Sie waren eine Lehrerin. Und als Eltern haben wir Vertrauen in Lehrer, vertrauen Ihnen unsere Kinder an. Dieses Vertrauen haben Sie massiv missbraucht.»

Die Ex-Lehrerin schluchzte, der Richter sprach weiter: «Ich weiss nicht, ob Sie einschätzen können, was Sie für einen Schaden angerichtet haben. Aber ich glaube wirklich, dass Sie eine Gefahr für die Kinder unserer Gemeinschaft sind.»

Schliesslich verkündete Tharpe das Urteil: 10 Jahre Knast für die heute 31-Jährige, gefolgt von 15 Jahren Bewährungszeit. Es ist eines der höchsten Urteile, das je über eine Lehrerin verhängt wurde, die sich auf eine sexuelle Beziehung zu ihren Schülern eingelassen hatte. Und das tat Stephanie Ragusa mehrmals.

Erstes Opfer (14) sass im Rollstuhl

Die ehemalige Mathematiklehrerin an einer Schule in Tampa verführte das erste Mal im April 2008 einen 14-Jährigen. Der Junge hatte sich einen Fuss gebrochen und sie bot sich an, ihn im Rollstuhl umherzuschieben.

Er sagte später aus, sie habe ihm gesagt, er wirke scheu und sie könne ihm diese Scheu nehmen. Was sie drei Mal tat. Ragusa wurde festgenommen, auf Kaution aber wieder freigelassen.

Zweite Affäre mit 15-Jährigem

Nur einen Monat später tat sie es wieder: Ein 15-Jähriger aus Ragusas Klasse hatte mehrmals Sex mit der Lehrerin. Bis die Polizei zuschlug. Sie wurde gefilmt, wie sie den Schüler küsste und mit ihm im Haus verschwand.

Ihr Lächeln auf den Polizeifotos und ihre joviale Art zu Beginn des Prozesses machten Richter Tharpe sauer: «Wenn ich es zusammenfassen müsste, würde ich es Arroganz nennen.» Schliesslich zeigte sich Ragusa reumütig und richtete sich an die Familie der Opfer: «Ich wollte niemandem wehtun.» (num/dip)

play Ihre Tattoos galten als Beweismittel. (ZVG)

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