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Mindestens 100000 junge Frauen aus Laos, Burma, Kambodscha und Vietnam sollen mit serbischen Männern verheiratet werden und so das Volk vor dem Aussterben retten.
In den asiatischen Ländern, wo man «schon für ein bis zwei Dollar täglich leben kann», seien die Frauen sicher an seinem Projekt interessiert, erläutert Vasiljevic.
«Das sind Buddhisten, also ein friedlicher Glaube, der unserer Orthodoxie am nächsten kommt. Die Frauen sind fähig und traditionell dem Staat gegenüber loyal. Sie pflegen den Geburtskult und für sie sind Kinder sehr wichtig», meint der Staatssekretär.
«Nach meinen Schätzungen hätten wir in den nächsten fünf Jahren 300000 neugeborene Kinder.» Der Staat solle in Asien Anwerbebüros eröffnen, schlug er vor.
Staatliche Unterstützung für Asiatinnen
Den vom serbischen Staatssekretär ins Auge gefassten Asiatinnen soll der Staat eine ärztliche Untersuchung, die Reise nach Serbien und bis zur Heirat den Lebensunterhalt zahlen.
Gegenseitige Vorwürfe
Männer und Frauen in Serbien liefern sich in Leserbriefen und Internetforen eine heftige Schlacht über den aufsehenerregenden Vorschlag des Politikers. Die jeweils andere Seite sei an «normalen und einfachen» Männern und Frauen nicht interessiert, heisst es in gegenseitigen Vorwürfen.
Den Mädchen seien nur «dicke Autos und Scheckkarten» wichtig, klagen die Männer. Die Männer suchten «nur Maschinen zum Kochen und Gebären», wird entgegnet. (sda/odj)