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Heute macht Wolfgang O.*, der Geschäftsmann, der von den Schweizer Prügelschülern fast totgeschlagen wurde, seine Aussage vor Gericht. Sein Gesicht ist von den Tritten und Schlägen noch immer entstellt. So sehr entstellt, dass man es von weitem sieht.
Als der 46-Jährige letzten Juli ins Spital gekommen war, war sein Gesicht regelrecht «nach rechts» verschoben, sagten Ärzte damals. Noch heute sind die Folgen davon ersichtlich: Wolfgang O. ist auf einem Auge fast blind, sagte sein Anwalt Wolf Dietrich Kohler.
Wolfgang O. muss Creme ins Auge schmieren
Damit hat Wofgang O. also bleibende Schäden von der Prügelattacke der drei Schweizer davongetragen. «Die Schäden sieht man sogar im Gerichtssaal», sagt der Sprecher der Saatsanwaltschaft, Thomas Steinkraus-Koch, gegenüber Blick.ch.
«Anscheinend streicht er sich während der Verhandlungen immer wieder eine Creme ins Auge.»
Für diese Verletzungen werden sie viel zahlen
Diese bleibenden Schäden werden sich auf das Strafmass, vor allem aber auf die Höhe des Schmerzensgeldes auswirken, das die drei Schweizer Wolfgang O. zahlen müssen.
Zur Erinnerung: Der Anwalt von Wolfgang O. fordert 360000 Franken. Die Verteidigung der Prügelschüler will nicht mehr als 30000 Franken zahlen.
Damit dürften sie nicht durchkommen, der Betrag ist angesichts der irreversiblen Folgeschäden, die der Geschäftsmann erlitt, «eindeutig zu tief», wie ein Anwalt gegenüber Blick.ch sagte.
Drei aufs Mal bewusstlos geprügelt
Bereits gestern kamen Opfer der Schweizer Schläger zu Wort. Die drei Randständigen aus dem Nussbaumpark, die ersten Opfer des Prügelamoklaufs.
Nach der gestrigen Aussage der dreien wird klar: Die Nussbaum-Park-Opfer waren allesamt bewusstlos geprügelt worden. Sie kamen erst zu sich, als Helfer sich um sich kümmerten. Die drei Schweizer Schläger waren schon weg – am Weiterprügeln.
Gerichtssprecherin Margarete Nötzl sagt heute gegenüber Blick.ch, dass die Attacken den drei Opfern heute nicht mehr anzusehen seien. Aber: «Die seelischen Schäden sind gravierend.» (siehe Video)
Besonders zu kämpfen hat der zuvor bereits Dragan (43). «Er traut sich nicht alleine nach draussen, hat Schweissausbrüche. Er ist in psychologischer Behandlung», so Nötzl.
Die gequälten Opfer und die noch immer schweigenden Schläger. Richter Baier hatte gestern extra nochmals daraufhin gewiesen, dass ein Geständnis sich strafmildernd auswirkt. Ein Angebot, das keiner der drei Teenager nutzt. (gux)
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Der deutsche Versicherungsmann Wolfgang O. (46) sagte heute vor Gericht aus. «Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.». (ZVG)