Priesterstalking: Schweizerin belästigt jahrelang Pfarrer
WIEN – Jetzt haben auch Priester schon ihre Stalker: Eine Schweizer Lehrerin (58) machte einem Wiener Pfarrer jahrelang Avancen. Bis der Angebetete zur Polizei ging.
Aktualisiert um 17:18 | 17.02.2009
Jetzt sitzt die Liebeskranke im Gefängnis. Nachdem sie am 9. Januar erneut bei ihm auftauchte, hatte der Pfarrer genug von seinem fanatischen Schäfchen – und liess die Schweizerin verhaften. Damit bestätigte ihre Anwältin Astrid Wagner einen Bericht des Online-Magazins «Blaulicht und Graulicht».
Beharrlich verfolgt
Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Justiz mit der delikatenGeschichte beschäftigen muss: Schon im vergangenen Dezember hätte sich die Frau wegen beharrlicher Verfolgung des Pfarrers vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien zu verantworten gehabt. Der Termin platzte, da die Frau nicht erschienen war. «Sie hatte sich damals an der Hand verletzt», erläuterte nun ihre Anwältin.
Die Schweizerin machte dem Gottesmann das Leben zur Hölle. Sie habe ihm Hunderte Liebesbriefe per E-Mail geschrieben, teils mehrmals täglich angerufen, ihn ständig besucht, mit Geschenken überhäuft und seine Gottesdienste gestört, werfen ihr die Behörden vor.
Dabei war der Frau gar nichts heilig: Während einem Gottesdienst soll sie sich einmal an seinem Messgewand festgekrallt haben. Im Beichtstuhl soll es sogar zu einem «Annäherungsversuch» gekommen sein.
«Sie wird das nicht mehr machen»
«Ich halte die U-Haft nicht unbedingt für angemessen. Meine Mandantin ist eigentlich nicht gefährlich, allenfalls lästig», betonte die Verteidigerin. Die Frau sei «eine gepflegte Dame, eine intelligente Person. Sie ist eine Lehrerin und wirkt auch so», sagte Wagner.
Eine Psychiaterin soll nun klären, ob die 58-Jährige zurechnungsfähig ist. Der Frau drohen bis zu zwölf Monate Haft.
Ihre Anwältin ist überzeugt, dass eine Inhaftierung in diesem Fall nicht mehr notwendig ist: «Sie hat eingesehen und verstanden, dass ihr Verhalten nicht erwünscht ist. Sie hat sicherlich kapiert, dass der Herr Pfarrer das keinesfalls will. Sie wird das nicht mehr machen.» (SDA/bih)
Beharrlich verfolgt
Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Justiz mit der delikatenGeschichte beschäftigen muss: Schon im vergangenen Dezember hätte sich die Frau wegen beharrlicher Verfolgung des Pfarrers vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien zu verantworten gehabt. Der Termin platzte, da die Frau nicht erschienen war. «Sie hatte sich damals an der Hand verletzt», erläuterte nun ihre Anwältin.
Die Schweizerin machte dem Gottesmann das Leben zur Hölle. Sie habe ihm Hunderte Liebesbriefe per E-Mail geschrieben, teils mehrmals täglich angerufen, ihn ständig besucht, mit Geschenken überhäuft und seine Gottesdienste gestört, werfen ihr die Behörden vor.
Dabei war der Frau gar nichts heilig: Während einem Gottesdienst soll sie sich einmal an seinem Messgewand festgekrallt haben. Im Beichtstuhl soll es sogar zu einem «Annäherungsversuch» gekommen sein.
«Sie wird das nicht mehr machen»
«Ich halte die U-Haft nicht unbedingt für angemessen. Meine Mandantin ist eigentlich nicht gefährlich, allenfalls lästig», betonte die Verteidigerin. Die Frau sei «eine gepflegte Dame, eine intelligente Person. Sie ist eine Lehrerin und wirkt auch so», sagte Wagner.
Eine Psychiaterin soll nun klären, ob die 58-Jährige zurechnungsfähig ist. Der Frau drohen bis zu zwölf Monate Haft.
Ihre Anwältin ist überzeugt, dass eine Inhaftierung in diesem Fall nicht mehr notwendig ist: «Sie hat eingesehen und verstanden, dass ihr Verhalten nicht erwünscht ist. Sie hat sicherlich kapiert, dass der Herr Pfarrer das keinesfalls will. Sie wird das nicht mehr machen.» (SDA/bih)

Pater Giovanni: Ihm soll die Priesterstalkerin jahrelang nachgestellt haben. (Pfarrei)
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