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Im Gebiet Rudishau unweit von St. Chrischona BS stiessen Spaziergänger am zweiten Weihnachtstag auf Skelettteile und Bekleidungsstücke. Die Polizei barg darauf in dem dicht bewaldeten, abschüssigen und schlecht zugänglichen Gelände den Fund. Nun hat die Rechtsmedizin in Freiburg im Breisgau die Leichenreste identifiziert.
Kleider und Schmuckteile hatten bereits vermuten lassen, dass es sich um einen psychisch kranken und seit Mitte 2008 vermissten Mann aus dem Kanton Baselland handeln könnte: Der 1956 geborene Schweizer war der Polizei bekannt, da er immer wieder über die Grenze gekommen war und auf deutscher Seite in den Wäldern gelebt hatte. Der Mann habe als gefährdet gegolten.
In der Schweiz war er in einer Fachklinik untergebracht gewesen, aus der er Mitte 2008 verschwand. Die genaue Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Verletzungen seien laut Polizei an den untersuchten Skelettteilen jedoch keine erkennbar gewesen. (SDA/noo)