Schweizer Überschallzug-Projekt abgekupfert Die Chinesen bauen unsere Swissmetro

Zwei Schweizer Projekte helfen den Chinesen bei der Planung eines Überschallzugs. Eines der beiden wurde bei uns eingestellt.

Überschallzug der «Swissmetro»: China kopiert Schweizer Erfindung play
Die Chinesen lassen bei Transportmitteln gerne ihre Fantasie spielen. (Symbolbild)  imago stock&people

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In 15 Jahren will China den ersten regulären Überschallzug auf die Gleise bringen. An der Southwest Jiaotong Universität in China bauen Forscher einen Vakuumtunnel. Dieser soll den Luftwiderstand komplett eliminieren.

Dabei wurden die Chinesen von einem Schweizer Projekt inspiriert: der Swissmetro. Mit dieser würde man für die etwa 100 Kilometer lange Strecke von Bern nach Zürich weniger als 15 Minuten brauchen. Das Projekt wurde jedoch 2009 aufgrund fehlender Gelder liquidiert.

400 Kilometer pro Stunde

Und damit nicht genug. Um ihren Überschallzug zu realisieren, bedienen sich die Chineses noch bei einer weiteren Schweizer Erfindung.

1985 entdeckten Forscher des IBM-Forschungslabors in Rüschlikon einen sogenannten Hochtemperatur-Supraleiter, der Züge zum schweben bringt. Sie wurden dafür mit dem Nobelpreis belohnt.

Die Forscher der Chinesischen Universität haben beide Konzepte miteinander verbunden. Im Kleinmodell funktioniert die Technologie bereits. Nun ist das Grossmodell in Planung.

Laborchef Zhang Weihua gab «SRF Einstein» bereits die nächsten Schritte bekannt: «In sechs Monaten fahren Geschwindigkeiten von 400 Kilometer pro Stunde und in 15 Jahren wollen wir die erste Überschallstrecke eröffnen.»

Konkurrenz von Elon Musk

Die Chinesen haben allerdings grosse Konkurrenz bei ihrem Überschall-Projekt. Tesla-Gründer Elon Musk forscht ebenfalls an einem Überschall-Transportmittel in den USA. Die Chinesen sind allerdings zuversichtlich, den Wettkampf zu gewinnen. (fss) 

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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2 Kommentare
  • Karl  Kunz 02.12.2016
    Für den Passagier hat sich eigentlich nicht viel geändert: abstossend hässlich, unkonfortabel wie schon vor dem 2. Weltkrieg und das für 685 Millionen! Ich glaube ja schon, dass der Bahnhof rein verkehrstechnisch und bahnwirtschaftlich aufgewertet wurde. Aber die Ware Mensch wird einfach durch den Fleischwolf getrieben.
  • Harry  Kant , via Facebook 01.12.2016
    Das verdanken wir dem Herrn Leuenberger. Die Fhinesen werden uns in ein paar Kahren weit voraus sein. Die Frage ist dann nur, was wir machen. Ich befürchte wir können dann das Freilichtmuseum Ballenberg auf die ganze Sxhweiz ausweiten. Die Chineyen bezahlen dann Eintritt um zu sehen wie es in der neuen 3. Welt ist.