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Am Strand von Águas Belas führte Ronald B. eine kleine Pension. (ZVG)
Vor sieben Jahren erfüllte sich Ronald B.* einen Lebenstraum. Er bricht die Zelte in der Schweiz ab und wandert nach Brasilien aus. In Águas Belas, 64 Kilometer von der Stadt Fortaleza entfernt, eröffnet er eine kleine Pension am Strand.
Am 12. Februar nimmt der Traum ein grausames Ende: Freunde finden Ronald B. tot in seinem Haus in Águas Belas. Der Auslandschweizer ist erstochen worden. In seiner Brust steckt noch das Mordmesser.
«Brasilien ist gefährlich»
Ronald B. muss von seiner Schwester identifiziert werden, die in Altenrhein SG lebt. Letzte Woche reiste sie für die traurige Aufgabe nach Brasilien. Margot B. ist zutiefst erschüttert: «Ich möchte gern die letzte Woche aus meinem Leben streichen», sagt sie BLICK. «Doch der Tod meines Bruders zeigt, wie gefährlich Brasilien ist.»
Der Mord fand mitten in der Karnevalszeit statt. Nach Angaben der lokalen Polizei ist dies eine besonders gefährliche Zeit. Der Mörder von Ronald B. ist noch nicht gefasst. Seine Schwester hat keine grosse Hoffnung: «Meinem Bruder hilft das nicht mehr. Wir nehmen an, dass es sich um einen Auftragsmord handelte. Alles weist in diese Richtung.»
*Namen der Redaktion bekannt