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Der Schweizer G.H.* (63) lebte seit zwei Jahren in Rio den Janeiro, arbeitete als Fotograf in Brasilien. An der Copacabana, dem berühmten Stadtteil von Rio de Janeiro, mietet er ein Zimmer. Und dorthin lädt er eine Frau zu sich ein. Nach Angaben von lokalen Behörden handelt es sich um seine brasilianische Freundin. Ihr Alter wird mit Mitte 20 angegeben.
Die Überwachungskamera zeigt, wie er mit ihr durch den Gang zu seinem Zimmer läuft. Plötzlich taucht eine zweite Frau auf. Als G.H. die Türe aufschliesst, drängt sie mit ins Zimmer. Nach einiger Zeit läuft nur die zweite Frau hastig wieder raus.
Im Zimmer findet die Polizei den 63-Jährigen erschossen vor, berichten brasilianische Medien. Nachbarn hörten am Nachmittag drei Schüsse in der Wohnung. Und die Polizei verhaftet kurz darauf eine 25-jährige Prostituierte. Es soll sich um Raubmord handeln, berichtet «O Globo».
In der Wohnung finden die Ermittler Spuren eines Kampfes. Vermutlich wehrte sich G.H. – doch gegen die Waffe hatte er keine Chance.
In den letzten Monaten wurden immer wieder Überfälle an der Copacabana bekannt. Im Juli wurden zwei mexikanische Touristen Opfer von Transvestiten. Und während des Karnevals in Rio geschahen eine Reihe von Überfällen auf Ausländer in Hostels.
Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte, über den Vorfall informiert zu sein. (num)
* Name der Redaktion bekannt