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Mit dem Hubstapler werde das schnelle Ausladen der Hilfsgüter am Flughafen Port-au-Prince ermöglicht, teilt das SRK heute mit. Sechs der neun SRK-Helfer sind demnach Logistiker. Sie sollen die Verteilung der Hilfsgüter sämtlicher Rotkreuzgesellschaften für Haiti in die richtigen Kanäle übernehmen.
Die drei anderen Rotkreuz-Mitarbeiter an Bord seien Mediziner, schreibt das SRK. Zudem hätten sich drei Krankeschwestern und – pfleger separat auf den Weg gemacht. Das SRK wendet für die Nothilfe «in einer ersten Phase» nach eigenen Angaben eine Million Schweizer Franken auf. Die Hälfte der Kosten übernimmt der Bund.
Der Flug des SRK ist der dritte aus der Schweiz, der angekündigt wurde. Am (heutigen) Freitag hob ein Hilfsflugzeug im Auftrag der Humanitären Hilfe des Bundes in Zürich Richtung Haiti ab. Am Sonntag ist ein zweiter solcher Flug ab Zürich geplant.
Das Internationalen Roten Kreuz (IKRK) in Genf wird derweil von Suchanfragen von Haitianern überhäuft, die nach Informationen über Familienmitglieder und Freunde suchen. Über 14000 Namen seien bereits auf der erst am Donnerstag eingerichteten Such-Website «www.icrc.org/familylinks» eingetragen worden, teilte das IKRK heute mit.
Jedoch erst etwas mehr 1100 Menschen hätten sich registrieren lassen, um mitzuteilen, sie seien am Leben und gesund. Viele Haitianer, die im Ausland leben, warten seit dem Beben vom Dienstag noch immer auf ein Lebenszeichen von ihren Angehörigen. (SDA/gux)