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Trügerische Insel-Idylle.
Im Süden der Philippinen sind ein Schweizer und ein Holländer zusammen mit ihrem philippinischen Begleiter entführt worden, wie die Behörden heute mitteilten. Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten hat nach Auskunft eines Sprechers «Kenntnis von Meldungen über eine Entführung». Die Schweizer Botschaft stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt.
Beim entführten Schweizer soll es sich um den 47-jährigen Lorenzo V. handeln. Nach Blick.ch-Informationen ist er Tierpräparator. Die beiden Touristen waren zum Fotografieren auf einer 14-tägigen Vogelbeobachtungs-Reise, wie lokale Behörden mitteilten.
Fünf mit Gewehren, Pistolen und einem Granatwerfer bewaffnete Männer griffen die Touristen im Ort Panglima Sugala an und hätten sie zur Küste und in das dort wartende Schnellboot gebracht, zitiert die philippinische «ABC-CBS-News» einen Militärsprecher. Mit den Touristen waren auch ein Skipper, ein Polizist und ein lokaler Politiker. Ihnen hätten die Kidnapper befohlen, von Bord zu gehen, schreibt die Agentur Reuters. Bislang sei keine Lösegeld-Forderung eingegangen.
In dieser Region operieren militante islamistische Sezessionisten, wie die Abbu Sayyaf. Die Militanten sollen seit Weihnachten einen australischen Soldaten in ihrer Gewalt haben. Vor kurzem erschien ein Video von ihm (siehe unten), auf dem er eine Lösegeldforderung von zwei Millionen Dollar verkündet. (SDA/sik/gux)
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