Auf den Philippinen Schweizer (47) in einem Boot entführt

MANILA - Im Süden der Philippinen ist ein Schweizer Tourist entführt worden. Der Mann sei mit zusammen mit einem Holländer und einem philippinischen Begleiter mit einem Boot verschleppt worden.

  • Publiziert: 01.02.2012, Aktualisiert: 27.03.2012
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Trügerische Insel-Idylle.

Im Süden der Philippinen sind ein Schweizer und ein Holländer zusammen mit ihrem philippinischen Begleiter entführt worden, wie die Behörden heute mitteilten. Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten hat nach Auskunft eines Sprechers «Kenntnis von Meldungen über eine Entführung». Die Schweizer Botschaft stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt.

Beim entführten Schweizer soll es sich um den 47-jährigen Lorenzo V. handeln. Nach Blick.ch-Informationen ist er Tierpräparator. Die beiden Touristen waren zum Fotografieren auf einer 14-tägigen Vogelbeobachtungs-Reise, wie lokale Behörden mitteilten.

Fünf mit Gewehren, Pistolen und einem Granatwerfer bewaffnete Männer griffen die Touristen im Ort Panglima Sugala an und hätten sie zur Küste und in das dort wartende Schnellboot gebracht, zitiert die philippinische «ABC-CBS-News» einen Militärsprecher. Mit den Touristen waren auch ein Skipper, ein Polizist und ein lokaler Politiker. Ihnen hätten die Kidnapper befohlen, von Bord zu gehen, schreibt die Agentur Reuters. Bislang sei keine Lösegeld-Forderung eingegangen.

In dieser Region operieren militante islamistische Sezessionisten, wie die Abbu Sayyaf. Die Militanten sollen seit Weihnachten einen australischen Soldaten in ihrer Gewalt haben. Vor kurzem erschien ein Video von ihm (siehe unten), auf dem er eine Lösegeldforderung von zwei Millionen Dollar verkündet. (SDA/sik/gux)

Kommentare (9)

  • roland  adam , münster
    Also Fred -letzlich waerst du ja auch dorthin gegangen -nur nahm dich niemand mit!

    Um das zu verstehen ,muss man wohl die Beiden kennen und ihre Leidenschaft diese Vögel noch zu sehen bevor sie ausgestorben sind .
    Wo immer sie waren brachten sie wertvolle Informationen mit . Und last but not least nicht umsonst trauten sie sich einem einheimischen Guide an .

    Wie auch immer -es ist nun passiert -hinterher gibts immer die Antworten die man hätte zuvor gebrauchen können . Jetzt können wir nur noch auf einen glücklichen Ausgang hoffen -den daheimgebliebenen Frauen und Kindern vie Kraft und vertrauen wünschen . Mittlerweile suchen hunderte Marins nach dem Versteck ob es gut ist ? Und die Nachricht das jetzt der Rebellenführer beim Luftangriff getötet wurde macht auch wenig Hoffnung für ein schnelles Ende Bitte keine Häme mehr -das hilft jetzt niemanden mehr
    • 02.02.2012
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  • Fred  Bartlome
    Als guter Kenner der suedlichen Philippinen kann ich nicht verstehen, dass es Touristen gibt, die Basilan, Jolo, Cagayan de Sulu oder eben Tawi Tawi bereisen. Als ich vor zwei Jahren nach Marawi City Lanao del Sur gehen wollte, nahm mich weder ein Bus, noch ein Taxi Fahrer mit, mit der Begruendung dass sie meine Sicherheit nicht garantieren koennten.
    • 01.02.2012
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  • roland  adam , münster
    Beide sind Freunde von mir ,mir unverständlich wie man sie in ihrer Not -die durchaus lebensbedrohend ist -als Hrnis bezeichnen kann u selber schuldetc . Die Vögel die sie beobachten wollten -,leben nun einmal dort von deren Wissen hätten wir alle provitiert .Hoffen wir auf eine baldige Freilassung,mein Mitgefühl gehört auch den Familien .Roland
    • 01.02.2012
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  • Havi  Alrub
    ein jeder weiss es das diese gebiete gemieden werden müssen, aber es gibt immer wieder ein paar hirnis die anders denken müssen, selber schuld.
    • 01.02.2012
    • 3 Gefällt mir
  • Mike  Kaufmann , Trece Martires
    Einfach dumm und dämlich sich in solche Gebiete zu begeben.Ich lebe selber in den Phillipinen ABER ich würde mich nie und niemmer selber in gefahr bringen.Meistens kann man nicht einmal der Polizei oder Touristenführer trauen, da diese meistens korrupt sind. Denoch ist es wunderschön in den Phillipinen.
    • 01.02.2012
    • 2 Gefällt mir
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