BERN – Die Zahl der Schweinegrippe-Verdachtsfälle in der Schweiz ist heute auf 7 angestiegen; am Vortag waren es 4. Damit hat sich die Zahl aller Meldungseingänge von 81 auf 84 erhöht, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Unverändert ist die Zahl eines bestätigten Falles. Die sieben Verdachtsfälle, die noch in Abklärung sind, wurden in den Kantonen Bern, Genf, Luzern, Waadt und Zürich festgestellt. Es handelt sich unter anderem um Personen, die aus betroffenen Gebieten im Ausland zurückgekehrt sind.
Schweinegrippe ungebremst auf Welt-Tournee
GENF – Der Schweinegrippevirus ist weiter auf den Vormarsch: Gemäss der WHO haben sich in 33 Ländern schon mindestens 5700 Menschen angesteckt.
Aktualisiert um 19:32 | 13.05.2009
Die weitaus meisten neuen Schweinegrippe-Erkrankungen zählen die USA: Dort ist die Zahl der bestätigten Fälle innerhalb eines Tages um 409 auf 3009 Erkrankungen angestiegen. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO heute mit. Bisher sind in den USA allerdings erst drei Personen am Virus gestorben.
In Mexiko stieg die Zahl der Toten von 56 auf 60 an, wie Gesundheitsminister José Ángel Córdova bekannt gab. In 2446 Fällen habe sich der Verdacht auf Schweinegrippe bestätigt. In Kanada stieg die Zahl der Krankheitsfälle gegenüber dem Vortag leicht von 330 auf 358 Fälle, es blieb bei einem Todesfall.
Die Situation in Europa bezeichnete die WHO weiterhin als stabil. In Spanien stieg die Zahl der Erkrankungen von 95 auf 98. In Grossbritannien wurden 68 Fälle registriert gegenüber 55 am Tag davor.
Nach der Veröffentlichung der WHO-Zahlen vermeldeten auch die chinesischen Behörden neue Erkrankungsfälle. So sei die Krankheit in der Provinz Shandong bei einem Mann nachgewiesen worden, der aus Kanada zurückgekehrt sei. Zuvor war ein Fall in Chengdu bekannt. Auch in Hongkong wurden zwei Erkrankungen bestätigt.
Experten beobachten den Verlauf der H1N1-Grippe in China mit besonderer Sorge. Sie befürchten, dass sich der Erreger dort mit dem weit verbreiteten H5N1-Virus der Vogelgrippe zu einem noch gefährlicheren Strang vermischen könnte. (SDA/hhs)
In Mexiko stieg die Zahl der Toten von 56 auf 60 an, wie Gesundheitsminister José Ángel Córdova bekannt gab. In 2446 Fällen habe sich der Verdacht auf Schweinegrippe bestätigt. In Kanada stieg die Zahl der Krankheitsfälle gegenüber dem Vortag leicht von 330 auf 358 Fälle, es blieb bei einem Todesfall.
Die Situation in Europa bezeichnete die WHO weiterhin als stabil. In Spanien stieg die Zahl der Erkrankungen von 95 auf 98. In Grossbritannien wurden 68 Fälle registriert gegenüber 55 am Tag davor.
Nach der Veröffentlichung der WHO-Zahlen vermeldeten auch die chinesischen Behörden neue Erkrankungsfälle. So sei die Krankheit in der Provinz Shandong bei einem Mann nachgewiesen worden, der aus Kanada zurückgekehrt sei. Zuvor war ein Fall in Chengdu bekannt. Auch in Hongkong wurden zwei Erkrankungen bestätigt.
Experten beobachten den Verlauf der H1N1-Grippe in China mit besonderer Sorge. Sie befürchten, dass sich der Erreger dort mit dem weit verbreiteten H5N1-Virus der Vogelgrippe zu einem noch gefährlicheren Strang vermischen könnte. (SDA/hhs)
Schweiz: Zahl der Verdachtsfälle auf 7 angestiegen
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