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Jetzt gehts dem Sau-Virus an den Kragen. Im Labor der kanadischen Gesundheitsbehörden in Winnipeg wurde das genetische Erbgut des A/H1N1-Virus geknackt.
Durch die DNA-Entschlüsselung können Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich das Virus ausbreitet, woher es kommt und auf welche Weise es sich verändert. Am wichtigsten aber ist: Mit Hilfe der geknackten Schweinegrippe-DNA stehen die Chancen gut, einen Impfstoff herzustellen. Kanadas Gesundheitsministerin Leona Aglukkaq bezeichnete den Durchbruch im Kampf gegen die Schweinegrippe als «Weltpremiere».
In Mexiko hat die Epidemie 42 Todesopfer gefordert, in den USA sind es bis jetzt zwei. Weltweit sind insgesamt 1500 Menschen in mehr als 20 Ländern mit der Schweinegrippe infiziert. In der Schweiz gibt es einen bestätigten Fall. Die Zahl der Verdachtsfälle ist aber von von 26 auf 19 gesunken. (SDA/s5j)