Schweinegrippe: Dritter Todesfall in den USA

  • Aktualisiert am 03.01.2012

SEATTLE – In den USA gibt es einen dritten Schweinegrippe-Todesfall. Der verstorbene 30-jährige Mann litt an Herzproblemen.

Er sei in der vergangenen Woche vermutlich an Komplikationen durch eine Infektion mit dem Influenza- Virus A (H1N1) gestorben. Gouverneur Chris Gregoire sprach von einem «tragischen Tod».

Insgesamt haben sich nach Behördenangaben im Bundesstaat bislang 101 Menschen mit der Schweinegrippe angesteckt.

Bislang hatten die US-Behörden zwei Todesfälle im Bundesstaat Texas bestätigt. Im Ursprungsland Mexiko starben 48 Menschen an der Schweinegrippe, in Kanada und Costa Rica gab es jeweils einen Todesfall.

Die USA wurden nach Daten der Gesundheitsbehörde CDC 2254 nachgewiesene Fälle registriert. In Mexiko waren es bis Samstagmorgen 1626 Erkrankte. Insgesamt wurden 281 Fälle von Schweinegrippe in Kanada bestätigt.

In Mexiko und den Ländern Mittelamerikas dauern die Massnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe unterdessen an. In zwei mexikanischen Bundesstaaten bleiben die Schulen eine Woche länger geschlossen. (SDA)

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