Es war nicht der Ku-Klux-Klan Schwarze zündete sich selbst an

  • Publiziert: 24.10.2012
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Sharmeka Moffitts Familie veröffentlichte dieses Bild von einer Facebook-Seite.

(Facebook)

WINNSBORO (LOUISANA) - Sharmeka Moffitt liegt mit schweren Verbrennungen im Spital. Die Polizei fand heraus: Die Attacke geht nicht auf das Konto von Rassisten.

Die 20-jährige Sharmeka Moffitt aus dem US-Bundesstaat Louisiana hat sich selbst angezündet. Auch die Initialen des  Ku-Klux-Klan «KKK» auf ihrem Auto hat sie selber gemacht. Das gab die Polizei laut «Daily Mail» bekannt.

Demnach haben die Ermittler Moffitts DNA auf dem verwendeten Benzinkanister gefunden. Auf dem Feuerzeug, mit dem die angeblichen Angreifer die Schwarze in Brand gesetzt hatten, waren ausserdem ihre Fingerabdrücke drauf.

Motiv unklar

Moffitt ist noch immer in kritischem Zustand. 60 Prozent ihrer Hautoberfläche sind verbrannt.

Wieso sich die Schwarze diese Verbrennungen selbst zufügte und wieso sie dafür weisse Rassisten verantwortlich machte, weiss niemand.

Der fingierte Angriff passierte am Sonntagabend in einem Park im Ort Winnsboro. Drei Männer in weissen Kapuzen hätten Moffitt mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und anschliessend angezündet. Die 20-Jährige sagte der Polizei auch, die Angreifer hätten die Initialen des Ku-Klux-Klan (KKK) und rassistische Sprüche auf ihr Auto geritzt.

Die Familie des Opfers hatte bereits eine Facebook-Seite für Moffitt lanciert. Jetzt entschuldigten sich die Angehörigen für die überraschende Wende in diesen Fall. (whk)

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