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Christine R. (56) aus dem niederösterreichischen Enns – sie ist die Schwägerin des Inzest-Monsters Josef Fritzl (73). Also die Schwester von Rosmarie Fritzl (68) – jener Frau, die nicht mitbekommen haben will, dass ihr Mann die Tochter Elisabeth 24 Jahre im Keller festhielt. Und mit ihr sieben Kinder zeugte. In der Online-Ausgabe der Zeitung «Österreich» packt Christine R. jetzt aus.
«Der Sepp war ein Despot, ich habe ihn gehasst», sagt Christine. Dann erzählt sie über das Familienleben der Fritzls: «Er hat die Kinder gedrillt. Wenn er das Zimmer betreten hat, waren alle sofort still – auch wenn sie vorher gespielt hatten.» Man habe die ständige Angst der Kinder vor Strafen gespürt. Die einzige Chance, ihrem Vater zu entkommen, war zu heiraten. «Und das haben auch alle gemacht, sobald sie alt genug waren.»
Nächtelang im Keller
Bei Familientreffen gab sich das Inzest-Monster «locker und gesellig». Christine: «Nur seine Frau, die Rosi, hat er immer runtergeputzt.» Rosmarie war 17, als sie den Josef geheiratet hat. Er habe sie 51 Jahre ausgenutzt. Und: «Über derbe Sexwitze hat er am lautesten gelacht.» Was nicht nur Rosis Schwester peinlich war: «Denn wir haben ja alle gewusst, das die beiden seit Jahren keinen Sex mehr hatten.»
Schwägerin Christine wusste auch, dass Josef viel Zeit im Keller verbrachte: «Jeden Tag um 9 Uhr früh ging der Sepp in den Keller. Angeblich, um Maschinenpläne zu zeichnen, die er an Firmen verkauft hat. Oft ist er sogar über Nacht da unten geblieben. Rosi durfte ihm nicht einmal einen Kaffee bringen.» Trotzdem: Verdacht schöpfte offenbar auch Christine nicht.
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Elefantenritt: Josef Fritzl (hinter dem Führer im blauen Hemd) 1998 in Thailand. Seine Familie liess er allein zurück. (Dukas)