Schutz von Zivilisten Amnesty wirft Anti-IS-Koalition Versagen vor

Das von den USA angeführte Militärbündnis in Syrien hat im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach Ansicht von Amnesty International zu wenig getan, um die Zivilbevölkerung zu schützen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Der Schaden für Zivilisten werde bei den Einsätzen der Koalition deutlich unterschätzt, sagte Lynn Maalouf vom Büro der Menschenrechtsorganisation in Beirut am Dienstag. Seit September 2014 seien bei elf Angriffen bis zu 300 Zivilisten getötet worden.

In jedem dieser Fälle seien nur unzureichende Vorsichtsmassnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung ergriffen worden. Einige der Angriffe könnten als unverhältnismässig oder als willkürlich bezeichnet werden.

Das US-Verteidigungsministerium hat erklärt, es werde grosse Sorgfalt darauf verwandt, den Schaden für Zivilisten möglichst gering zu halten. Nach US-Angaben vom Juli kamen bei Luftangriffen gegen Extremisten-Stellungen im Irak und Syrien zwischen dem 28. Juli 2015 und dem 29. April dieses Jahres 14 Zivilisten ums Leben. (sda)

Publiziert am 26.10.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Stefan  von Känel , via Facebook 26.10.2016
    Ein sehr, sehr, sehr behutsam geschriebenes Agenturberichtlein mit wahnsinnig sorgfältig ausgewählten Worten zu einem sehr, sehr, sehr heiklen Thema.
    Dazu Bilder aus dem falschen Land. Bravo Blick.