Schmäh-Gedicht Erdogan scheitert mit Beschwerde wegen Böhmermann

Erdogan ist mit seiner Beschwerde gegen die Einstellung der Ermittlungen gegen Böhmermann gescheitert.

Erdogan: Beschwerde gegen Jan Böhmermanns Schmähgedicht ist abgewiesen play
Jan Böhmermann (35) machte Erdogan mit seinem Gedicht hässig. KEYSTONE

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mit seinem Kampf gegen ZDF-Moderator und Satiriker Jan Böhmermann (35) erneut gescheitert. Seine Beschwerde wegen der Einstellung der Mainzer Ermittlungen gegen Böhmermann wurde abgewiesen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies sie nach Mitteilung vom Freitag als unbegründet zurück.

In seinem Schmäh-Gedicht brachte Böhmermann den Präsidenten Erdogan mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung, aber darauf hingewiesen, dass dieses auch in Deutschland nicht erlaubt sei.

Die Staatsanwaltschaft Mainz stellte aber die Ermittlungen wegen Beleidigung nach Paragraf 185 und 103 ein. Erdogan stehe jetzt noch ein Klageerzwingungsverfahren offen. (mje)

Publiziert am 14.10.2016 | Aktualisiert am 14.10.2016
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Jan Böhmermann: «Blasserdünnerjunge macht seinen Job»

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3 Kommentare
  • Werner  Bieinisowitsch aus Sant Jordi
    14.10.2016
    Ist doch gut, dass dem Wahnsinnigen vom Bosporus mal gezeigt wird, dass nur seine Türken nach seiner Pfeife tanzen, der Rest der Welt eben nicht.
  • Marco  Weber 14.10.2016
    Das gedicht, auch wenn geschmacklos, betrachte ich persönlich als voller erfolg. Soviel negative publicity wie der erdowahn sich selber eingebrockt hat mit seiner machtgeilheit, wäre anders nicht zustande gekommen.
    Es war ein vorgeschmack auf den inszinierten putschversuch.
    Traurig ist, das keine unabhängige organisation, z.b nato oder die türkei den "versuch" untersuchen mõchte. Die ergebnisse wären wohl eindeutig. Was da an menschenrechtsverletzungen abgeht ist einfach nur krank.
  • Marco  Goby 14.10.2016
    Soweit würde es noch kommen, wenn dieser Wahnsinnige in fremden Ländern noch bestimmen kann, was gesagt und was gedruckt werden darf! Im Gegensatz zur Türkei haben wir hier in Europa immer noch Presse- und Meinungsfreiheit!