Schlepper in Como und Varese verhaftet Nigerianer (32) schmuggelte Flüchtlinge in die Schweiz

In den vergangenen Tagen wurden in Como 21 Männer verhaftet. In Varese ging den Behörden derweil ein Nigerianer ins Netz, der Flüchtlinge in die Schweiz brachte.

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Die Polizeien im italienischen Grenzgebiet greifen durch. In Como wurden 21 Männer eines Schlepper-Rings verhaftet. In Varese ging ein Nigerianer den Beamten ins Netz. Die Vermutung auch hier: Hinter dem afrikanischen Fluchthelfer steht das organisierte Verbrechen, wie die Zeitung «La Repubblica» berichtet.

Sie nennt sich «Operazione Balkanika». Schon seit einer ganzen Weile sind die Comer Ermittler den Schleppern auf der Spur. Jetzt klickten die Handschellen. 16 Syrer, zwei Tunesier, ein Ägypter, ein Algerier und ein Libanese, allesamt wohnhaft in Como, sind hinter Gittern.

Ihren wird das Schleusen von Hunderten Kriegsflüchtlingen über Ungarn nach Deutschland, Österreich und Frankreich vorgeworfen. Für 500 Euro pro Kopf schmuggelte die Bande mit 170 Gebrauchtwagen Flüchtlinge über die Grenze. Nicht zum «Kundenkreis» jedoch zählen die Flüchtlinge von Como. 

Anders im Falle der Verhaftung in Varese. Ein Nigerianer (32) kauft in Porto Ceresio Tickets für Flüchtlinge vom Bahnhof San Giovanni. Diese versuchen, als normale Fahrgäste in die Schweiz zu gelangen. Nun wurde der Afrikaner bei der «Gefälligkeit» erwischt. Fünf Männer und eine Frau sollten in die Schweiz eingeschleust werden. Sie zahlten 100 Euro pro Billett nach Lugano TI.

Der Nigerianer macht dies offenbar nicht zu ersten Mal. Vor acht Monaten beantragte der Mann Asyl in Gallarate. Seitdem wurde er schon des öfteren von den Bus-Chauffeuren beim Ticket-Kauf beobachtet. Die Ermittler vermuten auch hier, hinter der Schleusung könne eine Bande stecken. Ihre Zielgruppe: Die Flüchtlinge von Como.

Publiziert am 07.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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  • Patricia  Schweizer 07.09.2016
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