
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Die Polizei in Krabi versucht den Tod der Schweizerin zu klären. Doch hätte er verhindert werden können, wenn sie bereits frühzeitig gehandelt hätte? (Blick)
E.J.* ist tot. Die 42-jährige Schweizerin wurde heute Morgen am Strand im thailändischen Krabi gefunden. Augenscheinlich erdrosselt: Um ihren Hals war ihre Handtasche gewickelt (Blick.ch berichtete).
Die Nacht vom Dienstag auf Mittwoch hat die Touristin noch in einem nahegelegenen Hotel verbracht. Dort sorgt sie für Aufsehen. Ein Hotelangestellter berichtet: «Sie war alkoholisiert und alles spricht dafür, dass sie auf einem Drogentrip war.»
Das Personal macht sich Sorgen – und meldet sich bei der Schweizer Botschaft. Die Verantwortlichen reagieren prompt, wie EDA-Sprecher Andreas Stauffer bestätigt. «Die Botschaft hat nach der Meldung des Hotels die lokale Touristenpolizei kontaktiert, mit der Bitte, die Schweizerbürgerin zu suchen und in das nächste Krankenhaus einzuweisen, da sie dringend Pflege brauche.»
Doch die Polizei reagiert nicht schnell genug. E.J. verschwindet am Mittwochmorgen aus dem Hotel. Danach verliert sich ihre Spur. Heute Morgen wird sie am Strand gefunden. Tot.
Nun stellt sich die Frage: Könnte E.J. noch leben, wenn die Polizei rascher gehandelt hätte? Fakt ist, dass auch die Ermittlungen von Augenzeugen als «sehr chaotisch» beschrieben werden. Das wirft alles andere als ein gutes Licht auf die thailändischen Gesetzeshüter.
* Name der Redaktion bekannt
play
Polizisten decken die Leiche der Schweizerin am Strand von Krabi zu. (Blick)