PEKING - 18 Schulkinder sind bei einem Erdrutsch im Südwesten Chinas verschüttet worden - 16 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Für die anderen beiden bestehe keine Hoffnung mehr, berichten Staatsmedien.
Die Schlammlawine hatte am Donnerstagmorgen in der Provinz Yunnan eine Grundschule und drei Bauernhäuser mit sich gerissen. 18 Schüler und ein erwachsener Dorfbewohner aus einem Nachbarhaus wurden unter dem Geröll begraben. Der Erdrutsch blockierte zudem einen Fluss in der abgelegenen Bergregion.
Knapp 2000 Rettungskräfte und Helfer suchten nach Überlebenden, konnten jedoch nichts mehr ausrichten. 16 Schulkinder konnten nur noch tot geborgen werden. Für die anderen besteht keine Hoffnung mehr. Alle 18 Schüler seien ums Leben gekommen, berichteten staatliche Medien heute Freitag.
Die Kinder hätten eigentlich schulfrei gehabt, wollten am Donnerstag aber Stoff nachholen, den sie wegen eines schweren Erdbebens im September verpasst hatten.
Die angestauten Wassermassen drohten ein Dorf zu überfluten. Nach Angaben der Behörden sollten rund 800 Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Anfang September hatte es in der Region ein Erdbeben mit 81 Toten und 800 Verletzten gegeben. (SDA/num)
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