Russische Offiziere helfen ihm dabei Assad will ganz Syrien zurückerobern

Keinesfalls wolle er auf einzelne Landesteile verzichten und gewisse Regionen aufgeben – das sagte Assad in einem Interview. Er stelle sich auf einen langen Kampf ein.

Syrian President Assad speaks during a meeting with Russian President Putin at the Kremlin in Moscow play
REUTERS

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist nach eigenen Worten zur Rückeroberung ganz Syriens entschlossen. Die Kämpfe gegen die Rebellen könnten jedoch «lange» dauern, sagte Assad der Nachrichtenagentur AFP in einem am Donnerstag geführten Exklusiv-Interview. «Es ist nicht logisch zu sagen, dass es einen Teil unseres Landes gibt, auf den wir verzichten», sagte Assad.

Auf die Frage, ob er an einen Erfolg seiner Truppen bei der Rückeroberung des Landes glaube, sagte Assad, es handle sich dabei um «ein Ziel, das wir ohne zu zögern erreichen wollen». Assad erklärte sich zugleich zu Verhandlungen über eine Beendigung des Bürgerkriegs in seinem Land bereit. Seine Regierung sei schon seit Beginn der Syrien-Krise zu «Verhandlungen und politischem Handeln» bereit. Zu verhandeln bedeute aber nicht, den Kampf «gegen den Terrorismus» einzustellen, sagte Assad. Beides sei «notwendig» und voneinander «unabhängig». Assad bezeichnet alle Gegner seines Regimes als Terroristen.

Nach Informationen des Spiegels sollen sich russische Soldaten an einer Offensive von Assads Regierungstruppen in der Provinz Latakia in Nordwestsyrien nahe der türkischen Grenze beteiligen. Dies, obwohl Russland dies stets leugnete. Videoaufnahmen aus Gefechten in Syrien sollen allerdings einen russischen Offizier zeigen, der die Kampfkraft der Assad-Truppen beurteilt. Eine Syrische Journalistin stellt ihm dazu fragen, die ein Dolmetscher ins Russische übersetzt. (SDA/ct)

Publiziert am 12.02.2016 | Aktualisiert am 21.02.2016
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52 Kommentare
  • Rolf  Gurtner aus Münsingen
    13.02.2016
    Assad sprach bereits von Anfang an von Terroristen. Wenn man sich das Tummelfeld im heutigen Syrien anschaut, IS, etc. hatte der Mann nichts als Recht. Wie wäre es, wenn man z. B. die gute Frau Merkel, als Despotin bezeichnen würde und ihren Sturz fodert? Abwegig? Dass da mit etlichen verschiedenen Ellen gemessen wiurde, dürfte langsam dem Hinterletzten dämmern. Ich hoffe stark, dass Assad / Putin sich durchsetzen und dem Schrecken endlich ein Ende bereiten. Alle anderen tun es nämlich nicht.
  • Mike  Müller aus Zürich
    13.02.2016
    Es ist ja schon unglaublich, dass man Putins Rolle in der Region nicht durchschaut - oder nicht durchschauen will. Putin greift dort ein, weil er sich in der Region einnisten will und nicht um Assad zu helfen. Jetzt bombardiert er Alepo und kann damit Europa weiter destabilisieren und Zwietracht unter den EU-Staaten sähen. Früher oder später wird er dann nach dem Muster der Krim und wie in der Ukraine auch in SaudiArabien einfallen. Zusammen mit dem Russen-Öl kann er dann den Öl-Preis bestimmen.
  • Fabian  Molina aus Zürich
    13.02.2016
    Ich befasse mich intensiv mit dem syrischen Bürgerkrieg seit Beginn der Krise. ISIS und der Al-Qaida Ableger die Al-Nusra Front sind nur ein Bruchteil der jihadistischen Rebellen in Syrien. Es gibt noch dutzende andere wie Ahrar Al-Sham, Dschaisch al Fatah, Army of Mujahedeen und viele mehr. Das die Opposition aus gemässigten Demokraten besteht ist ein Mär. Assad ist Teil der Lösung für Frieden und Schutz aller Minderheiten (Schiiten, Christen, Demokraten, gemässigte Sunniten, moderne Menschen
  • Mike  Müller aus Zürich
    13.02.2016
    Es ist ja schon unglaublich, dass man Putins Rolle in der Region nicht durchschaut - oder nicht durchschauen will. Putin greift dort ein, weil er sich in der Region einnisten will und nicht um Assad zu helfen. Jetzt bombardiert er Alepo und kann damit Europa weiter destabilisieren und Zwietracht unter den EU-Staaten sähen. Früher oder später wird er dann nach dem Muster der Krim und wie in der Ukraine auch in SaudiArabien einfallen. Zusammen mit dem Russen-Öl kann er dann den Öl-Preis bestimmen.
  • Pascal  M. 12.02.2016
    es ist beschämend, dass die meisten kommentatoren hier nur an die flüchtlingsströme und die belastung für europa denken.
    meint ihr etwa, die europäischen religionskriege und revolutionen wären ohne flüchtlingsströme abgelaufen?

    der unterschied ist nur, dass damals die diktatoren auf weniger mithilfe aus den sogn. "fortschrittlichen" staaten zählen konnten. das einzig fortschrittliche scheinen die waffensysteme der mächtigen zu sein
    würde Louis XVI heute leben, wäre putin sein bester freund.