Rücktritt vom Rücktritt Matteo Renzi will vorerst im Amt bleiben

ROM - Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi tritt nun doch nicht mit sofortiger Wirkung zurück. Staatspräsident Sergio Mattarella soll ihn gebeten haben, noch im Amt zu bleiben.

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Zum Sinneswandel kam es offenbar während eines Treffens zwischen Staatspräsident Sergio Mattarella und Renzi am Tag nach der Referendums-Schlappe. In Rom bat Mattarella den Ministerpräsidenten, wenigstens noch so lange im Amt zu bleiben, bis das Haushaltsgesetz für das kommende Jahr vom Parlament verabschiedet werde. Dies teilte der Präsidentenpalast heute Abend mit.

Erwartet wird, dass Renzi somit erst am Wochenende offiziell zurücktreten wird. Der Ministerpräsident hatte eigentlich seinen sofortigen Rücktritt angekündigt, nachdem bei einem Referendum am Sonntag seine Verfassungsreform klar abgelehnt worden war. Ob der 41-Jährige, der Italien rund tausend Tage lang regierte, nun auch den Vorsitz der Demokratischen Partei (PD) abgibt, blieb zunächst unklar. (cat/SDA)

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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