Rocker Aygün Mucuk (†45) Hells-Angels-Chef erschossen

GIESSEN (D) - Der Präsident der Hells Angels aus Giessen, Aygün Mucuk (†45), wurde heute Morgen erschossen. Seine Leiche wurde in der Nähe des Hells-Angels-Clubheims in Wissmar gefunden.

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Mehr Informationen zum Tod von Hells-Angels-Chef Aygün Mucuk (45) gibt es zurzeit noch nicht. Laut «Bild» sind die Mordkommission und Amok-Teams der Polizei vor Ort. Die Rechtsmediziner wollen die Leiche so rasch wie möglich untersuchen.

Ein Nachbar sagte zur Zeitung, er habe gegen 7.30 Uhr mit seinem Hund Gassi gehen wollen, als er acht Rocker beim Vereinsheim der Hells Angels entdeckte, die schrien und weinten.

Ist der Tod das Ergebnis eines Streits?

Bereits seit mehreren Jahren herrschen zwischen den traditionellen Hells Angels aus Frankfurt und den türkisch geprägten Hells Angels aus Giessen heftige Rivalitäten.

Der Machtkampf, bei dem es vor allem um die Gründung einer Ortsgruppe in Giessen gegangen sein soll, hatte vor rund zwei Jahren zu Schüssen vor einem Frankfurter Club mit fünf Verletzten geführt, schreibt «Bild».

Die Rockerszene in Hessen umfasst rund 700 Personen, die sich in vier Gruppen aufteilen. Im Fokus der Ermittler stehen sie vor allem wegen Rauschgiftdelikten sowie kriminellen Aktivitäten im Türsteher- und Rotlichtmilieu. (stj)

Publiziert am 07.10.2016 | Aktualisiert am 12.10.2016
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6 Kommentare
  • Dracomir  Pires aus Bern
    08.10.2016
    Jetzt dürfte er Krieg mit den moslemisch-türkischen Rockern geben. Das wird interessant, denn es steht eine Flurbereinigung an.
  • Thorsten  Zeith 07.10.2016
    Schon Konfuzius sagte: Wenn sich Dein ganzes Leben nur um Drogen, Waffen, Gewalt und Prostitution dreht, wirst Du keine 85 Jahre alt.
  • Reto  Petitprince aus Binningen
    07.10.2016
    In diesen Kreisen lebt es sich gefährlich. Die Justiz scheint machtlos und in Basel fahren MC Mitglieder mit Patch auf dem Rücken in die Staatsanwaltschaft zur Arbeit. Die Outlaws arbeiten bei uns sogar beim Staat...
  • Kevin  Berger 07.10.2016
    Oh, ein wirklich grosser Verlust für die Menschheit. Aber leider warten wohl schon genügend andere darauf, ihn abzulösen.
  • marc  klauser aus schmitten
    07.10.2016
    Deutschland wie die Schweizer Justiz. La loufe la. Was sollen wir denn da machen. Polizei und Politiker haben auch Privatsphäre und wer weis was so abgeht. Heisst noch lange nicht , dass der Bundesjustizminister Maas ohne Mass sich benimmt wie eben einer der CDU.
    • Oliver  Schlatter 07.10.2016
      Verstehe Ihren Vergleich zwischen deutscher und schweizer Justiz nicht ganz.
      Was praktisch sicher ist, dass dieser Mord gerächt wird und er sicher nicht der letzte Ermordete sein wird.