Riesenglück für Radiomoderator «Stübi» Eine Hörerin rettete ihm mit einer Ferndiagnose das Leben

Von der Redaktion in den OP: Radiomoderator Christian Stübinger klagt in seiner Sendung wiederholt über Bauchschmerzen. Eine Krankenpflegerin hat einen Verdacht – und rettet dem Moderator damit das Leben.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Konsumentenschützer warnen vor Spielzeug Hacker belauschen Kinder über...
2 Zu viele Unfälle Iran führt Nummernschild-Pflicht für Kamele ein
3 Trump ist hässig auf den Boeing-Boss Ist der «Abschuss» der Air...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
50 shares
Fehler
Melden
  play
Daumen hoch: Radiomoderator «Stübi» nach der erfolgreichen Operation. Facebook

Christian Stübinger kann wieder lachen. Dass er noch lebt, hat der Moderator des Hamburger Radiosenders «Energy» einer aufmerksamen Hörerin zu verdanken. 

Auf Facebook verkündet er aus dem Krankenhaus: «Live-Diagnose im Radio, Show abgebrochen, OP. Was ein Tag.» Darunter ist ein Foto des frisch operierten, grinsenden Moderators zu sehen. 

Doch der Reihe nach: Am frühen Dienstagmorgen schleppt sich Christian Stübinger mit heftigen Bauchschmerzen zur Arbeit. In den Live-Schaltungen klagt «Stübi» wiederholt über Unwohlsein, Pulsrasen, eiskalte Hände, Blässe.

Dass er sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einer lebensbedrohlichen Situation befindet, realisiert er nicht. Sein Befinden fasst er in der Sendung lapidar als «echt komisch» zusammen.

Ferndiagnose dank «McBurnley-Punkt»

Einer Hörerin reicht dies allerdings aus. Krankenpflegerin Felek schöpft Verdacht und greift zum Hörer.

Nachdem sie sich die Symptome am Telefon nochmals genau beschreiben lässt, fordert sie den Moderator zu einem kleinen Test auf: Er solle sich auf den Rücken legen und das rechte Knie angewinkelt anheben; anschliessend den sogenannten «McBurnley-Punkt» schräg-rechts unterhalb seines Bauchnabels drücken und währenddessen tief einatmen; dann wieder loslassen und ausatmen. 

«Das tat gerade richtig weh», stammelt der Moderator kurz darauf. Für Felek ist der Fall sofort klar: Stübinger leidet unter einer Blinddarmentzündung.

Die Krankenpflegerin wagt die Ferndiagnose – und trifft damit voll ins Schwarze: Im Krankenhaus bestätigt sich ihr der Verdacht. Noch am selben Nachmittag wird «Stübi» operiert.

Besuch von der Retterin

«Solche Ferndiagnosen funktionieren natürlich nicht immer», stellt Felek später gegenüber «Focus Online» klar. Im diesem Fall sei ihr aber relativ schnell klar gewesen, was das Problem sei. Sie sei daher froh, dass der Moderator auf sie gehört habe.

Für heute hat sich die Pflegerin zum Krankenbesuch angemeldet. Dann wird sich «Stübi» höchstpersönlich bei seiner Retterin bedanken können. (gr)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016
teilen
teilen
50 shares
Fehler
Melden