Rich-Kids-Camp am «Burning Man» angegriffen Revolution gegen «reiche Parasiten»

Immer mehr Superreiche und Celebrities mischen sich unter die Festgemeinde des «Burning Man» in der Wüste von Nevada. Einige «Burners» sabotierten deshalb ein exklusives Camp.

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Das Festival «Burning Man» in Nevadas Black Rock-Wüste gibts schon seit 30 Jahren. Eine utopische Vision von Frieden und Liebe soll zelebriert werden. Doch unter die Festgemeinde mischen sich auch immer mehr Celebrities und Superreiche. Das passt nicht allen.

Exklusives Camp

Zu den zehn Prinzipien des Festivals gehören der Einbezug aller Teilnehmer und Selbstverantwortung. An der diesjährigen Austragung erregte das exklusive Camp «White Ocean» eines russischen Milliardärssohns und des britischen DJs Paul Oakenfeld Unmut. In diesem geschlossenen Camp, zu dem nur Members Zugang haben, sollte bereits zum dritten Mal die glamouröse «White Party» gefeiert werden. Weisse Kleidung ist der Dresscode dieser Technoparty mit weltbekannten DJs. Doch andere Festivalbesucher sabotierten den Event: Sie durchschnitten Elektrizitätskabel und überschwemmten das Gelände mit Wasser. 

Revolution?

Die Camp-Chefs drückten ihren Ärger über diese «Hooligans» auf Facebook aus. Die Gruppe schrieb: «Wir haben das Gefühl, dass wir von überall her sabotiert werden. Doch die jüngsten Ereignisse waren die definitive Bestätigung, dass einige meinen, wir verdienten es nicht, am Burning Man zu sein.» Bei einigen Feiernden fand das vandalistische Vorgehen aber durchaus Unterstützung. Teilnehmer Tony Wichowski sagte: «Die Revolution hat begonnen. Wir müssen Burning Man von der reichen Parasitenklasse zurückerobern. Das war noch nicht viel, aber es war ein guter Start.» (pfc)

 

Publiziert am 06.09.2016 | Aktualisiert am 13.09.2016
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2 Kommentare
  • Rico  Derster 06.09.2016
    Die Promis wären ja eigentlich für niemand ein Problem, wenn sie einfach hingehen und geniessen würden. Aber nein man muss dann auf Instagram, Facebook usw 20 Fotos von sich posten dass auch jeder sieht dass man da war. Auch braucht man natülich eine abgegrenzte Special-VIP area, da man ja nicht mit dem Pöbel feiern will. All dies mag bei anderen Festivals kein Problem sein aber bitte nicht am burning man. Das verträgt sich nicht mit der Philosophie des BM.
    • Meyer  Hans 06.09.2016
      Da kann ich Ihnen nur recht geben. Dieses VIP Camp nur für Member ist eigentlich gegen das Prinzip des burning mann.