Minen-Unglück in Chile Rettungsaktion für Kumpel unterbrochen

  • Publiziert: 02.09.2010, Aktualisiert: 14.01.2012

SANTIAGO DE CHILE - Die Bohrung eines Rettungsschachtes für die 33 in einem chilenischen Bergwerk eingeschlossenen Kumpel ist am Mittwoch bei einer Tiefe von nur 20 Metern unterbrochen worden. Im bisher durchbohrten Gestein wurden Unregelmässigkeiten festgestellt.

Der leitende Ingenieur André Sougarret zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Probleme behoben werden können. «Wir werden das tun, was wir festgelegt haben, und die Innenwände (des Bohrlochs) mit Zement verschliessen und die Bohrung dann wieder aufnehmen», sagte er.

Bis die seit fast vier Wochen wegen eines Steinschlags in 700 Metern Tiefe festsitzenden Kumpel durch den Schacht gerettet werden können, werden gemäss Experten etwa drei bis vier Monate vergehen.

So lange sollen die Männer durch ein striktes Beschäftigungsprogramm körperlich und geistig fit gehalten werden. Nahrung, Wasser, Medikamente, Kleidung, Spiele und Nachrichten ihrer Angehörigen erhalten sie durch enge Versorgungsröhren. (SDA/b38)

play Sind seit vier Wochen eingeschlossen: Die Kumpel eines chilenischen Bergwerks. (Reuters)

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