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Die Rettungstruppen in L’Aquila sind mit ihren Kräften am Ende. Seit nunmehr 30 Stunden suchen sie unermüdlich nach Überlebenden der Erdbeben-Katastrophe. Bis anhin konnten 100 Menschen aus den Trümmern gerettet werden. Regen und eisige Temperaturen erschwerten den Einsatz in der Nacht zusätzlich.
Mit blossen Händen und Eimern gruben Rettungsmannschaften in den Überresten eines eingestürzten Studentenwohnheims. Dieser Einsatz sollte sich auszahlen: Um 2 Uhr konnte eine 24-jährige Studentin gerettet werden. Der Frau geht es – obwohl sie 23 Stunden unter Trümmern begraben war – den Umständen entsprechend gut.
Aber auch an anderen Stellen waren die Retter erfolgreich. Eine 21-Jährige und ein 22-Jähriger konnten aus den Trümmern eines fünfstöckigen Wohnhauses gezogen werden. Die Rettungsarbeiten werden auch immer wieder kurz unterbrochen, damit mögliche Lebenszeichen aus zerstörten Gebäuden nicht überhört werden können.
Die Zahl der Toten durch das verheerende Erdbeben in Mittelitalien ist mittlerweile auf 179 gestiegen. 40 Leichen müssen noch identifiziert werden. In L’Aquila, der Hauptstadt der Abruzzen, werden immer noch 34 Menschen vermisst. (gca)