Heftiger Wildunfall in Österreich Rehbock fliegt durchs ganze Auto

LUFTENBERG - A - Ein Rehbock prallt so heftig in ein Auto, dass das Tier durch die Frontscheibe eines entgegenkommenden Fahrzeuges geschleudert wird und im Kofferraum landet.

  • Publiziert: 10.10.2012

Es ist Wildsaison. Auch auf den Strassen. Am Montagabend kommt es in der Nähe der österreichischen Stadt Linz zu einem fürchterlichen Zusammenstoss zwischen einem Rehbock und einem Auto.

Gegen 19 Uhr taucht der Rehbock aus dem Nichts auf der Strasse auf – genau vor einem heranbrausenden VW Touran, wie «oe24.at» schreibt. Obwohl der Lenker sofort auf die Bremse tritt, kommt es zum Crash. Das Tier schleudert durch die Luft auf die Gegenfahrbahn.

Dort kommt im selben Moment ein weiteres Auto zu fahren. Der Rehbock prallt mit voller Wucht in die Frontscheibe, trifft die Fahrerin frontal im Gesicht und landet schliesslich im Kofferraum. Dort erliegt das Tier seinen Verletzungen.

Fahrerin zieht sich zahlreiche Brüche zu

Die Fahrerin erleidet mehrere Brüche im Gesicht: Stirn, Augenhöhlen, Hochbein, Nase und Oberkiefer sind betroffen. Zudem bohren sich mehrere Glassplitter in ihre Augen.

So grausam das tönt – die behandelnden Ärzte sind optimistisch: «Nach der Operation wird alles gut.» Sichtbare Narben werde es keine geben. (whk)

 

Alle Kommentare (4)

  • oliver  wyss , uttigen
    Wenn eine kmh begrentung von bsp. 100 ist heisst das nicht das man 100 fahren muss, in wäldern wo ein hinweis steht fahre ich höchstens 60 kmh aus sicherheit... Dann kann ich besser bremsen..
    • Beat  von Gunten , via Facebook
      Genau Sie sind einer, der unnötige Staus verursacht! Am Besten gehn Sie zu Fuss, da passiert nichts und Sie sind kein Hindernis auf der Strasse
      • 10.10.2012
      • als Kommentar auf oliver  wyss , uttigen
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    • Roger  Wunderlin , Buchs
      sicher ist es gut, im Wald vorsichtiger zu fahren, aber einem grossen Wild auszuweichen, ist auf kurze Distanz auch mit 60 km/h kaum möglich. Ein Kleintier mag ja kaum über die Kühlerhaube, jedoch ein Tier mit langen Beinen hat den Schwerpunkt eben viel weiter oben, wenn es dann Richtung Frontscheibe fliegt, dann ist bei keiner Geschwindigkeit das Risiko zu berechnen, dann hat man Glück, oder eben nicht, wie diese Frau. In diesem Falle einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ich wünsche, dass die Ärzte wieder einmal ein kleines Wunder vollbringen und die Frau voll genesen kann.
      • 10.10.2012
      • als Kommentar auf oliver  wyss , uttigen
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  • Mart  Web , Santa Nirgendwo
    Da kann man sich mal vorstellen, wie Menschen nach Unfällen aussehen...grausam!

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