Regierung und Rebellen einigen sich Neues Friedensabkommen steht

HAVANNA - Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen haben sich nach dem gescheiterten Friedensreferendum auf ein neues Abkommen geeinigt. Beide Seiten teilten nach intensiven Verhandlungen am Samstagabend in Kubas Hauptstadt Havanna mit, dass es Modifizierungen gebe.

Friedensnobelpreisträger und kolumbianischer Präsident Juan Manuel Santos will das Preisgeld den Opfern des Konflikts im Land spenden. (Archiv) play
Setzt sich für den Frieden ein: Präsident Juan Manuel Santos. KEYSTONE/EPA EFE/MAURICIO DUENAS CASTANEDA

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Demnach wurde der vorherige Text verändert und präzisiert. Zudem traf sich Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos mit dem grössten Kritiker, Vorgänger Álvaro Uribe, um ihn zu einer Zustimmung zum überarbeiteten Abkommen zu bewegen. Zum Ergebnis des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt.

Uribe hatte vor allem zu milde Strafen für Guerillakämpfer kritisiert. Am 2. Oktober hatte das Volk das Abkommen mit knapper Mehrheit abgelehnt. Die jüngste Verhandlungsrunde hatte Ende Oktober begonnen.

Die FARC hatte 1964 im Kampf gegen Grossgrundbesitzer und die Regierung zu den Waffen gegriffen. In den Konflikt waren neben der Armee auch andere linke Guerillagruppen wie die ELN, rechte Paramilitärs und die Drogenmafia verwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden dabei mehr als 260'000 Menschen getötet, 45'000 Menschen gelten als vermisst. (SDA/stj)

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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