In Ungarn Rechtsextreme marschieren gegen Roma auf

MISKOLC - UNGARN - Mehr als 1000 Rechtsextremisten sind am Mittwochabend gegen die Roma- Bevölkerung in der Plattenbau-Siedlung Avas aufmarschiert.

  • Publiziert: 18.10.2012

Aufgerufen zu der Kundgebung in der ostungarischen Stadt Miskolc hatte die rechtsradikale Parlamentspartei Jobbik (Die Besseren).

Unter den Teilnehmern waren auch uniformierte Mitglieder der verbotenen, para-militärischen Ungarischen Garde. Der Jobbik- Vorsitzende Gabor Vona erklärte in seiner Ansprache unter Anspielung auf die allgemein höhere Geburtenrate unter Roma: «Wer nicht arbeitet, soll nicht Kinder in die Welt setzen.»

Mehrere tausend Polizisten sicherten die Plattenbau-Siedlung, während die Rechtsextremisten mit Fackeln durchzogen, wie das Internet-Portal «index» berichtete. Vor mehreren Jahren hatten Roma aus umliegenden ärmlichen Dörfern im Rahmen eines umstrittenen staatlichen Wohlfahrtsprojekts in der Avas-Siedlung günstig Wohnungen erwerben können.

Die meisten von ihnen fanden jedoch in der von der Abwanderung der Industrien in Mitleidenschaft gezogenen Grossstadt Miskolc keine Arbeit. Vor dem Aufmarsch der Rechtsradikalen hatten mehrere hundert Roma gegen den Rassismus und gegen die Diskriminierung der Roma in Ungarn demonstriert. (SDA)

Beliebteste Kommentare

  • Thomas  Minder
    Das wird dann die nächste ethnische Gruppe sein die Asyl in der Schweiz sucht, die Romas. Schon jetzt verüben primär Leute aus den Oststaaten überproportional Delikte in unserem Land.
  • Daniel  Beyeler , via Facebook
    Es zeigt in einem betrüblichen Licht ,was geschieht wenn die Bürger eines Landes die Geschicke selbst in die Hand nehmen, oder nehmen müssen! Den arbeitenden Ungarn geht es von Jahr zu Jahr mieser, die EU-Realität hat sie längst eingeholt! Hinzu kommt dass das Parlament jahrzehntelang zwischen sog. Neoliberal- und Sozialisten zerrieben wurde! Zusätzliches Problem sind die vielen Neugeburten bei den meist noch minderjährigen Roma-mädchen! In Kindergärten sind diese Kinder längstens in der Mehrzahl! Dafür aufkommen muss der arbeitende steuerzahlende Ungar, wer sonst! Dies bei einer 27 Prozent Mehrwertseuer, Benzinpreise wie in der Schweiz, LIDLpreise wie in Oesterreich, und 16 Prozent Hypozinsen! Trauriges Fazit: Es ziehen dunkle Wolken auf in dem einstigen Königreich!

Alle Kommentare (4)

  • rolf  kamber
    die eu wird immer zentralistischer und einst in 1000 stücke zerfallen !!!
    • 18.10.2012
    • 40
    • 6
  • beat  sigrist , adliswil
    Was für eine Schande für ein EU Land . Frau Merkel hier sind Ihre echten Probleme in der EU !
  • Daniel  Beyeler , via Facebook
    Es zeigt in einem betrüblichen Licht ,was geschieht wenn die Bürger eines Landes die Geschicke selbst in die Hand nehmen, oder nehmen müssen! Den arbeitenden Ungarn geht es von Jahr zu Jahr mieser, die EU-Realität hat sie längst eingeholt! Hinzu kommt dass das Parlament jahrzehntelang zwischen sog. Neoliberal- und Sozialisten zerrieben wurde! Zusätzliches Problem sind die vielen Neugeburten bei den meist noch minderjährigen Roma-mädchen! In Kindergärten sind diese Kinder längstens in der Mehrzahl! Dafür aufkommen muss der arbeitende steuerzahlende Ungar, wer sonst! Dies bei einer 27 Prozent Mehrwertseuer, Benzinpreise wie in der Schweiz, LIDLpreise wie in Oesterreich, und 16 Prozent Hypozinsen! Trauriges Fazit: Es ziehen dunkle Wolken auf in dem einstigen Königreich!
  • Thomas  Minder
    Das wird dann die nächste ethnische Gruppe sein die Asyl in der Schweiz sucht, die Romas. Schon jetzt verüben primär Leute aus den Oststaaten überproportional Delikte in unserem Land.

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