Polizei wollte auch sie verhaften Pussy-Riot-Frauen fliehen ins Ausland

MOSKAU - Drei Pussy Riot Aktivistinnen wurden bereits verurteilt. Jetzt sind zwei weitere Mitglieder der putinkritischen Punkband aus Russland geflohen.

  • Publiziert: 26.08.2012
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Nadeschda Tolokonnikowa (23), Maria Alechina (24) und Jekaterina Samuzewitsch (30) wurden bereits zu je zwei Jahren Straflager verurteilt.

Doch am Anti-Putin-Protest in der Moskauer Erlöser-Kathedrale waren noch zwei weitere Mitglieder von Pussy Riot beteiligt. Diese sind jetzt ins Ausland geflohen, teilte die Band heute über Twitter mit.

Die Polizei hatte Anfang der Woche erklärt, nach den anderen beiden Frauen von Pussy Riot zu suchen.

Der Ehemann einer der verurteilten Musikerinnen bestätigte, dass die anderen beiden «an einem sicheren Ort ausserhalb der Reichweite der russischen Polizei» seien. Das Land habe mit Russland kein Abkommen zur Überstellung.

Pussy Riot hatte im Februar mit den für ihre Auftritte charakteristischen bunten Sturmmasken über den Gesichtern die grösste Kirche in Moskau gestürmt und in einem so genannten Punk-Gebet lautstark ihre Wut über den heutigen Präsidenten Wladimir Putin zum Ausdruck gebracht. (SDA/dra)

 

Beliebteste Kommentare

  • anton  lienhard
    Schade, dass Russland statt Demokratie und Meinungsäusserungsfreiheit wieder den Weg in die Diktatur gewählt hat. Die haben aus der Stalin-Zeit offensichtlich nichts gelernt.
  • Beatrice  Gräub , Merenschwand
    Gut gemacht,schön können wir unsere Meinung noch so frei äussern ,wenn das so verfolgt,nicht selbstverständlich

Alle Kommentare (8)

  • Markus  Künzli , Aarau
    Kirchenschändung? Mein Gott, es ging ja nichts kaputt.
    Und während sie in der Schweiz vielleicht wegen Störung des Gottesdienstes angeklagt wurden - was nachvollziehbar wäre - geht es Russland darum, die Frauen zu bestrafen, weil sie gegen Putin sind. Das sind schon zwei Paar Schuhe!
    • 27.08.2012
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  • Denise  Gielen
    Abgesehen davon, dass die Mädels echt nichts draufhaben, musste ich doch über die Idee schmunzeln :-

    Und alle die jetzt entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und über Kirchenschändung jammern: Was macht die Kirche seit den Anfängen? Diktatorisch die Welt beherrschen wollen, Geld einstreichen und in Glanz und Gloria leben während Menschen vor Hunger sterben, bei Kindsmissbrauch von den eigenen ehrenwerten Leuten die Augen fest verschliessen und sonst noch so hirnverbrannten Mist von sich geben - da lobe ich mir doch solche Auftritte :-
    • 27.08.2012
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  • Peter  Stoffel , Rorschach
    Alle Pussi-Fans rufe ich zu: Auftritte wie die durch diese Gören würden auch in D und CH mit Strafen bis zu Gefängnis belegt. Mit Diktatur hat dies nichts zumtun, mehr mit Ordnung. Ich frage mich, was ihr an diesen Mädels seht. Sie sind unreif und können nichts ausser Kravall machen. Überlegt doch bitte mal.
    • benjamin  sommer
      bis zu Gefängnis ist etwas anderes als mehrere bis viele Jahre Arbeitslager....
      • 27.08.2012
      • als Kommentar auf Peter  Stoffel , Rorschach
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  • anton  lienhard
    Schade, dass Russland statt Demokratie und Meinungsäusserungsfreiheit wieder den Weg in die Diktatur gewählt hat. Die haben aus der Stalin-Zeit offensichtlich nichts gelernt.
  • Beatrice  Gräub , Merenschwand
    Gut gemacht,schön können wir unsere Meinung noch so frei äussern ,wenn das so verfolgt,nicht selbstverständlich
    • Aleksandar  Petrovic , via Facebook
      Eine Kirche zu Schänden hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun
      • 26.08.2012
      • als Kommentar auf Beatrice  Gräub , Merenschwand
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    • jürg  frey , teufen
      Was soll daran toll sein, wenn man abhaut und die Andern im Dunkeln schmoren lässt? Entweder man steht zu einer Sache die man initialisiert, oder man lässt es. Alles Andere ist Feige.
      • 26.08.2012
      • als Kommentar auf Beatrice  Gräub , Merenschwand
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